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Prüfung eingeleitet EU erwärmt sich fürs Telefonieren in Flugzeugen

Das Ende des Flugzeugs als „letzter Ort der Stille auf der Welt“ steht möglicherweise bevor, kündigt EU-Kommissar Kallas an. Das Telefonieren an Bord wird wohl bald von der Europäischen Union erlaubt werden.
09.12.2013 - 13:00 Uhr 12 Kommentare
Das Handy am Ohr bleibt in der EU zunächst die Ausnahme. Doch das muss nicht so bleiben. Quelle: Imago

Das Handy am Ohr bleibt in der EU zunächst die Ausnahme. Doch das muss nicht so bleiben.

(Foto: Imago)

Brüssel Fluggäste in Europa dürfen künftig Computer und Handy auch bei Start und Landung zumindest eingeschränkt benutzen. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erlaubte am Montag den Gebrauch elektronischer Geräte im Flugmodus auch in der Start- und Landephase. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Die Sende- und Empfangsfunktion ist in diesem Modus ausgeschaltet.

Bislang mussten elektronische Geräte bei der Fahrt über das Rollfeld sowie bei Starts und Landungen komplett abgeschaltet werden.

Reisende können an Bord auch jetzt nicht ungehemmt telefonieren oder im Internet surfen. Zunächst dürfen mobile elektronische Geräte nur in speziell ausgestatteten Flugzeugen auch während des Flugs eine Verbindung mit einem Netzwerk aufbauen. Damit sind etwa spezielle Internetdienste von Fluggesellschaften gemeint (hier das Q&A der EU-Kommission).

Allerdings prüft die EU-Kommission eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten. Noch 2014 soll die EASA eine Sicherheitsprüfung vornehmen, ob sich Handys während des Flugs auch mit herkömmlichen mobilen Netzen verbinden dürfen. Genehmigt die EASA das, wäre es Fluggesellschaften dann freigestellt, das Telefonieren an Bord zu erlauben oder zu verbieten. Das Flugzeug verschwinde aber womöglich „als letzter Ort der Stille auf der Welt“, sagte EU-Verkehrskommissar Siim Kallas am Montag.

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    Bei der Landung

    Ja

    Nein

    Die Lufthansa will Handytelefonate während des Flugs in jedem Fall weiterhin verbieten. Die US-Telekomaufsicht FCC hatte kürzlich bereits vorgeschlagen, das Handyverbot in Flugzeugen aufzuheben – und war damit auf Widerstand gestoßen. „Wir wissen, dass sich die deutliche Mehrheit der Fluggäste durch Telefonate gestört fühlt. Auch nach den jüngsten Ankündigungen erreicht mich eher Zustimmung für diese Position“, sagte Lufthansa-Produktchef Reinhold Huber Ende November der WirtschaftsWoche.

    USA prüfen ebenfalls Telefonieren an Bord
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    12 Kommentare zu "Prüfung eingeleitet: EU erwärmt sich fürs Telefonieren in Flugzeugen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Glauben Sie wirklich, dass eine Blondine die aerodynamische Funktion von Landeklappen jemals begreifen kann, geschweige denn weiß, was das ist?

    • Ich fliege nur noch die teure Business Class um endlich diesem ewig gleichen elenden Einsteigevorgang ( Mütter mit kleinen Kindern zu erst, dann ist ein Balg 3 Jahre und da andere 5 Jahre) ausweichen zu können. In der Kabine will ich auch meine Ruhe haben , vor den lieben Kleinen, die auch schon mal in ihrer Hyperaktivität 3 Stunden in die Rückenlehne treten.
      Dafür zahle ich dann. Das ist Marktwirtschaft , mit der man sich von schlechtem Benehmen freikaufen kann. Wenn dann aber Möchtegern-Manger in der BC-Kabine anfängt "wichtig-wichtig" zu quatschen, dann werde ich diese Airline meiden, nachdem ich vorher Krach schlage.

    • Q. E. D.

    • [...]

      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • "Das Telefonieren an Bord wird wohl bald von der Europäischen Union erlaubt werden."

      Wieso von der "Europäischen Union"?

      Es muss heissen von der "EU-Kommission"!!!

      EU = EU-Kommission ( 28 Personen )

      Die EU-Kommission besteht aus 28 Personen, nur sie darf in Europa Gesetze vorschlagen und verabschieden!!! ( Nicht das EU-Scheinparlament!! )

      Die EU-Kommission ( 28 Personen ) wird von keinem Bürger gewählt!!

      Wer kontrolliert diese 28 Personen die von keinem Bürger gewählt wurden?

      [...]

      Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Massenmedien nichts darüber?

      Wer steht hinter den gleichgeschalteten Massenmedien?

      Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • Proletenmanieren von Brüssel geadelt.
      Statt die Menschen zu erheben gefällt sich die EU darin die Menschen mit den Proleten weiter herunterzudrücken: herumquasseln bis die Scheiße tropft.

    • @Privatier

      Im Grunde meine Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Nur bleiben dann die fiskal nicht so gut betuchten wohl auf der Strecke. Das wiederum finde ich ungerecht. Weil dann wieder einmal die Besser Betuchten bevorzugt werden!

      Ich bin dann doch für Abteile. Telefonierer, Nichttelefonierer, Buissnesclas und Normalos, die ihre Ruhe haben wollen.

      Wenn, dann sollte ein Aufpreis aber auch grecht verteilt werden. Wobei Geschäftsleute wohl eh schon gerne mehr bezahlen um ihren Geschäften nachgehen zu können.

      Wer als Otto Normal Bürger meint, ständig erreichbar sein zu müssen, sollte für einen Obulus in einer extra Klasse (Raum) sitzen. Dort können sich dann alle die Ohren gegenseitig zu labern.

    • Es ist doch recht seltsam, dass die Politik immer das machen will, was die Mehrheit der Bürger ablehnt. Wer dabei an Lobbyismus ist ein Schelm. Beispiel gefällig?
      Genlebensmittel, Ampel für nicht gesunde Lebensmittel,usw.

    • Telefonieren in Flugzeugen?
      Bereits im Vorfeldbus oder am Counter darf man sich diese herumtönenden Wichtigtuer anhören, die die Welt bewegen wollen...

      Die Putzfrauenkolonne gibt hier Oberwasser, oder das was sie dafür hält.

    • Es ist eine katastrophale Vorstellung, auf einem Langstreckenflug, neben einem Dampfplauderei zu sitzen.
      Vorschlag: Einführung einer "Telefonklasse" für 100 Euro Aufpreis bzw. 10.-Euro pro Gespräch. Das hält die Anzahl "Spaßplauderer" niedrig.

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