Samsung Gear Sport im Test Ist das der Apple-Watch-Killer?

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Der Akku ist die Schwachstelle
So funktioniert die Uhr, die sogar Hecke schneiden kann
Am Handgelenk
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Alles dunkel: Die Samsung Gear Sport im Ausgangszustand. Wenn man nun den Arm bewegt, leuchtet das Display auf.

Ein Ziffernblatt von vielen
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So geht Samsung mit der Uhr in die Werbung. Wem dieses Ziffernblatt nicht gefällt, der kann zwischen rund einem Dutzend anderer Varianten wählen, die auf der Uhr bereits vorhanden sind. Und wem das nicht reicht, der kann sich noch weitere kostenlos herunterladen.

Einstellen
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Bevor es losgehen kann, muss das Gadget aktiviert werden. Das geht schnell - entweder über den Bildschirm oder den Drehring an der Uhr (Lünette). Um alle Funktionen nutzen zu können, sollte man die Uhr mit einem Handy koppeln, was im Test via Bluetooth reibungslos geklappt hat.

Armband
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Im Test hatten wir eine Uhr mit einem blauen Armband. Samsung bietet auch eine schwarze Variante an. Das mitgelieferte Armband ist bequem und verfärbte sich auch nicht - zumindest in dem zweiwöchigen Test.

In der Ladestation
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Wer die Uhr intensiv nutzt und mit dem Handy ständig kommunizieren lässt, sollte das Ladegerät plus Stecker immer dabei haben. Beides nimmt nicht viel Platz in Anspruch.

Pulsmessung
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Die Messung der Herzfrequenz (Puls) erfolgt über die Rückseite der Uhr. Vorteil: Man muss keinen Gurt anlegen, so wie das bei vielen Laufuhren der Fall ist. Nachteil: Wenn sich die Uhr aufhängt, misst sie ständig den Puls und frisst so Akku-Kapazität. Im Zweifel kann man dies nur über einen Neustart bereinigen.

Steuerung
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Den Bildschirm berühren - und schon kommt der nächste Menu-Punkt.

Das ist alles schick und angenehm, hat aber auch einen Nachteil: Je stärker und je öfter das Gerät genutzt wird, je mehr es mit dem Handy über Bluetooth oder W-Lan kommuniziert, um so schneller ist der Akku - der laut Hersteller bis zu sechs Tage halten kann – leer. Wer am Anfang noch denkt, tagelang ohne Aufladung auszukommen, wird schnell eines Besseren belehrt. Bei gut zehn Prozent Restakku will das Gadget sich dann automatisch in den Sparmodus versetzen lassen. Folgt man dem Rat, funktioniert wenigstens die Uhr noch. Doch alles, was in größerem Umfang Energie erfordert, ist zunächst einmal abgeschaltet. Nutzt man es wieder, dann am besten nur für kurze Zeit.

Besonders viel Energie hat in unserem Test offenbar die Messung des Pulses gefressen. Zeitweise blinkte das Gerät auf der Rückseite ständig und ließ sich auch gar nicht ausschalten. Erst ein Neustart beendete diesen Dauermodus im Test. Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, das Problem zu lösen, doch im Test fiel mir spontan keine bessere ein. Und die Anleitung hatte ich nicht zur Hand.

Natürlich ist es interessant, ständig den Puls zu kontrollieren. Wenn ich mit meiner Laufuhr von Garmin unterwegs bin, nutze ich einen eher unbequemen Gurt dafür. Wesentlich angenehmer ist es, dies über die Uhr am Handgelenk selbst zu messen. Die Uhr wertet die Pulsaktivität über den ganzen Tag aus und zeigt dies in Statistiken.

Diese Zahlen kann man natürlich – wie üblich – mit Apps auf dem Handy synchronisieren. Unpraktisch fand ich, dass ich bei dieser Uhr mindestens zwei Apps dafür brauche. Abgesehen davon bleibt das Datenschutzproblem, auf das die Stiftung Warentest zuletzt in ihrem großen Test von Fitness-Armbändern und Sportuhren hingewiesen hat.

Das Fazit der Warentester: Die Hilfsgeräte für Sportler bieten zwar coole Technik, aber „Kundenrechte von gestern“. Das Problem: Die Anbieter lassen sich im Kleingedruckten zum Beispiel genehmigen, dass sie die Daten der Nutzer an Drittfirmen weitergeben dürfen und verlangen auch schon mal genaue Kontaktinformationen von Freunden.

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