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Studie zur Handynutzung Mehr als 2,5 Milliarden Menschen besitzen ein Smartphone

Weltweit besitzen rund fünf Milliarden Menschen ein Mobiltelefon, die Hälfte davon sind Smartphones. In Deutschland holen vor allem Ältere bei der Smartphone-Nutzung auf.
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Eine aktuelle Studie belegt den ungebrochenen Trend zum Smartphone. Quelle: dpa
Immer mehr Smartphone-Nutzer

Eine aktuelle Studie belegt den ungebrochenen Trend zum Smartphone.

(Foto: dpa)

BerlinDas Marktforschungsunternehmen Pew Research Center hat eine großangelegte Studie zur weltweiten Nutzung von Smartphones und mobilem Internet veröffentlicht. Demnach nimmt die Verwendung von Smartphones besonders in sogenannten Entwicklungsländern zu. In den sogenannten entwickelten Ländern verwenden immer mehr ältere Menschen ein derartiges Gerät.

Das Land mit der höchsten Durchsetzungsrate von Smartphones ist Südkorea. Hier geben in der Umfrage des Pew Research Center 95 Prozent der Befragten an, ein Smartphone zu besitzen. Die restlichen fünf Prozent verwenden ein Mobiltelefon, das kein Smartphone ist. Gefolgt wird Südkorea in der Liste von Israel und den Niederlanden.

Deutschland befindet sich mit einem Anteil von 76 Prozent Smartphone-Nutzern auf dem achten Platz der entwickelten Länder. 16 Prozent der Nutzer geben an, ein Mobiltelefon ohne smarte Funktionen zu verwenden, sechs Prozent nutzen gar kein Mobiltelefon. Am Ende der Liste befinden sich Russland und Griechenland, wo 59 Prozent der Befragten angeben, ein Smartphone zu verwenden.

Bei den Entwicklungsländern liegen Südafrika und Brasilien mit 60 Prozent Smartphone-Anteil vorn. Indien hat mit 24 Prozent den geringsten Anteil an Smartphone-Nutzern.

Rapide Zunahme

Die Verbreitung von Smartphones in Entwicklungsländern hat seit 2013 rapide zugenommen: Im Durchschnitt gaben damals 18 Prozent der Befragten an, ein Smartphone zu besitzen. Im Jahr 2018 ist diese Zahl auf 47 Prozent gestiegen.

Die Zahlen zeigen zudem, dass es starke Unterschiede in den Altersklassen bis 34 Jahre und ab 50 Jahre gibt – sich diese Alterslücke bei den Smartphone-Besitzern in den entwickelten Ländern aber schließt. Während beispielsweise in Deutschland im Jahr 2015 92 Prozent der 18- bis 34-Jährigen ein Smartphone besaßen, aber nur 40 Prozent der über 50-Jährigen, liegen die Werte im Jahr 2018 bei 98 und 64 Prozent.

Die Lücke ist also um 18 Prozentpunkte geschrumpft. Ein derartiger Trend ist in den meisten entwickelten Ländern zu beobachten.

In den sogenannten Entwicklungsländern hingegen ist ein umgekehrter Trend zu beobachten: Immer mehr Nutzer zwischen 18 und 34 Jahren verwenden ein Smartphone, während die Nutzungsrate bei den über 50-Jährigen zwar auch steigt, aber wesentlich langsamer.

Besonders extrem ist diese Situation auf den Philippinen: Dort ist der Anteil an Smartphone-Nutzern bei den 18- bis 34-Jährigen von 31 Prozent im Jahr 2015 auf 74 Prozent im Jahr 2018 gestiegen, während im gleichen Zeitraum der Anteil der über 50-Jährigen von acht auf 24 Prozent gestiegen ist.

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