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T-Mobile hatte Interesse vergangene Woche zu den Akten gelegt Vodafone plant Milliardenangebot für AT&T Wireless

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone will einem Pressebericht zufolge 30 Milliarden Dollar für den US-Mobilfunkgesellschaft AT&T Wireless bieten. Vodafone-Chef Arun Sarin soll Finanzberater damit beauftragt haben, ein Schriftstück aufzusetzen, um Investoren von einer Offerte für AT&T Wireless zu überzeugen, berichtet die britische Zeitung "The Observer", der keine genaue Quelle nannte, am Sonntag. Vodafone bezeichnete den Bericht als "Spekulation".

HB LONDON. AT&T Wireless hat derzeit eine Marktkapitalsierung von 30,36 Mrd. Dollar und steht zum Verkauf. Nach einem überraschenden Verlust im vierten Quartal prüft die drittgrößte US-Mobilfunkgesellschaft derzeit Kaufangebote für den Konzern. Mitte Februar läuft die Frist für endgültige Kaufgebote für AT&T Wireless ab.

Unter den Interessenten soll nach früheren Angaben aus mit dem Vorhaben vertrauten Kreisen auch der Konkurrent Cingular Wireless, ein Gemeinschaftsunternehmen der Telekom-Unternehmen SBC Communications und Bellsouth, sein, der mit der Übernahme von AT&T Wireless zum größten Mobilfunkanbieter der USA aufsteigen würde. Dessen gebot liegt angeblich bislang bei 27 Mrd. Dollar. Als weitere Interessenten gelten die japanische NTT Docomo und die US-Firma Nextel Communications.

Für AT&T Wireless hatte sich auch die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, interessiert, der Übernahme aber in der vergangenen Woche eine Absage erteilt. In der US-Mobilfunkbranche wird seit längerem mit einer Konsolidierung gerechnet, nachdem sich der Wettbewerb unter den großen Anbietern verschärft und das Kundenwachstum verlangsamt hatte.

Aus Bankenkreisen hieß es in der vergangenen Woche, dass sich Vodafone den Kreditmarkt gegenwärtig sehr genau anschaue, um eine mögliche Übernahme zu finanzieren.

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