Test: Casio Smartwatch WSD-F10 Nichts für schmale Handgelenke

Mit der Smart Outdoor Watch WSD-F10 hat Casio seine erste Smartwatch vorgestellt: Wie angekündigt handelt es sich explizit um eine Outdoor-Uhr mit dem dazugehörigen Schutz. Entsprechend dick und groß fällt das Gerät aus.
Die Smartwatch ist selbst verglichen mit anderen großen Uhren ein echtes Schwergewicht. Quelle: Reuters
Casio WSD-F10

Die Smartwatch ist selbst verglichen mit anderen großen Uhren ein echtes Schwergewicht.

(Foto: Reuters)

BerlinCasio hat vergangene Woche auf der Elektronikmesse CES mit der Smart Outdoor Watch WSD-F10 seine erste Smartwatch präsentiert. Die Datenuhr ist selbst verglichen mit anderen großen Uhren wie Motorolas Moto 360 ein Schwergewicht. Das liegt daran, dass die Smart Outdoor Watch sowohl bis zu 50 Meter wasserdicht als auch speziell gegen schwere Schläge geschützt ist.

Durch ihre Größe ist die Uhr nichts für schmale Handgelenke: Selbst an einem durchschnittlich großen Männerhandgelenk wirkt sie wuchtig. Die Verarbeitung ist allerdings exzellent: Das Metallgehäuse, die drei Knöpfe am rechten Rand, die metallverstärkten Anschlüsse der Armbänder – all das wirkt robust und widerstandsfähig.

Highlights der Gadget-Messe
Fitbit Blaze: Die Reaktion auf die Apple Watch
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Fitbit ist mit Fitness-Trackern bekannt geworden. Doch weil Computeruhren wie die Apple Watch ebenfalls als Personal Trainer dienen, bietet das Unternehmen nun eine eigene Sportuhr an: Fitbit Blaze zeigt außer der Uhrzeit verschiedene Fitnessübungen. Das Display zeigt zwar nur vier Farben an, dafür hält das Gerät bis zu fünf Tage durch.

Zwei in einem: Acer Aspire Switch 12 S
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Microsoft macht es vor: 2-1-Computer wie das Surface sind derzeit gefragte Geräte. Acer mischt in dieser Kategorie mit dem Aspire Switch 12 S mit. Das zeitgemäß ausgestattete Tablet lässt sich mit einer Anklicktastatur aufrüsten, auch ein Eingabestift ist im Angebot. Die Realsense-Kamera von Intel ermöglicht es, sich in Windows 10 mit Gesichtserkennung anzumelden. Preis: ab 1200 Euro. (Foto: pr)

Samsung Galaxy TabPro S
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Auch Samsung hat Tablet und Notebook gekreuzt. An den Zwölf-Zoll-Bildschirm mit Amoled-Technologie lässt sich die Tastatur magnetisch befestigen. Sie dient gleichzeitig als Hülle. Das Paket wiegt zusammen nur rund ein Kilo. Auch auf diesem Gerät läuft Windows 10.

Neue Smartphone-Serie von LG
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Mit den Smartphones der in Las Vegas erstmals vorgestellten K-Serie will LG vor allem junge Nutzer ansprechen. Tasten und Regler an den Seiten des Geräts sucht man vergeblich, sie fielen dem neuen "Glossy-Pebble-Design" von LG zum Opfer.

Huawei Mate 8 kommt nach Europa
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Huawei bringt sein Smartphone-Flaggschiff Mate 8 nun auch nach Europa. Ab Ende Januar soll es in Deutschland zu haben sein.

Faraday Future Zero1
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Das Auto der Zukunft hat einen Pilotensitz, 1000 PS und sieht aus wie eine Mischung aus Batmobil und dem Porsche 918. So zumindest stellt sich das Faraday Future (FF) vor: Der geheimnisvolle Hersteller aus dem Silicon Valley hat sein erstes Konzept enthüllt, einen Elektrosportwagen namens FF Zero1. Und dabei gleich der gesamten Branche den Kampf angesagt.

Möge die Macht...
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Das "Force Band" von Sphero verleiht seinem Träger die Macht, den kleinen BB-8 per Handgesten zu steuern. Mehr Jedi geht kaum.

Am linken Rand hat die Smart Outdoor Watch einen auffälligen Sensorbereich, hinter dem sich der Luftdrucksensor befindet. Dieser ermittelt unter anderem die Höhe, auf der sich der Träger der Uhr befindet. Darüber ist ein auffälliger Magnetport eingebaut, über den die Uhr geladen wird. Der Magnet ist nicht sonderlich stark: Das Ladekabel löst sich nach unserem Geschmack viel zu leicht wieder von der Uhr.

Der obere der drei Knöpfe am rechten Rand schaltet die sogenannten Tools durch, verschiedene Displays mit unterschiedlichen Informationen wie der aktuellen Höhe, dem Luftdruck, einem Kompass oder Angaben zum Sonnenauf- und -untergang sowie zu den Gezeiten. An Sensoren sind neben dem Luftdrucksensor ein Geschwindigkeitsmesser, ein Gyrometer und ein Magnetsensor eingebaut. Ein GPS-Empfänger fehlt der Smart Outdoor Watch – diese Information wird offenbar über das Smartphone bezogen.

Die Tool-Displays gehören zu den Extrafunktionen, die Casio seiner ersten Smartwatch spendiert hat. Grundsätzlich läuft sie mit Android Wear; da Googles Wearable-Betriebssystem aber dem Outdoor-Anspruch nur im geringen Maße gerecht wird, verwendet der japanische Hersteller zusätzliche Software.

Dazu zählen – neben den Benachrichtigungen von Android Wear selbst – auch Echtzeitbenachrichtigungen zur aktuell ausgeführten Betätigung, Activity genannt. So kann die Casio-Smartwatch passende Informationen für Wanderer, Radfahrer oder Angler anzeigen. Auch spezielle Alarme lassen sich programmieren, etwa zu besonders guten Angelzeiten oder Sonnenaufgängen. Diese nennt Casio Moment Setter.

Keine Uhr für den Normalnutzer
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