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Trends der IFA Smartphone schlägt Fernseher

Fußball-EM und Olympische Spiele haben den Umsatz bei TV-Geräten angekurbelt. Star der am Freitag beginnenden Elektronikmesse IFA in Berlin ist aber kein Fernseher. Was Sie auf der Technikshow nicht verpassen sollten.
01.09.2016 - 10:45 Uhr 2 Kommentare

Im Zeichen der Vernetzung – das sind die Neuheiten auf der IFA

Berlin Knackige Kontraste, strahlende Farben, riesige Bilder: Ab morgen setzen die TV-Hersteller auf der IFA ihre neuen Modelle in Szene. Für viele Besucher der Technikmesse in Berlin dürften es die größten Hingucker sein. Doch trotz dieser optischen Überlegenheit, der eigentliche Star der Messe ist ein anderes Gerät: „Das Smartphone plus X, das ist der Trend der IFA“, sagt Timm Lutter vom deutschen Technologieverband Bitkom.

Das gilt einerseits für die Größe des Geschäfts – der Umsatz mit iPhone, Galaxy S7 & Co dürfte in diesem Jahr allein in Deutschland 10,4 Milliarden Euro betragen und damit die gesamte klassische Unterhaltungselektronik mit 9,5 Milliarden Euro übertreffen. Und das, obwohl Fußball-EM und Olympische Spiele den TV-Herstellern eine Sonderkonjunktur verschafft haben.

Das gilt andererseits für den Einfluss auf die gesamte Branche. „Das Smartphone hat eine Doppelrolle“, sagt Lutter: Einerseits verdränge es Gerätekategorien wie Digitalkameras, Camcorder oder mobile Spielkonsolen, anderer ermögliche es Fitness-Tracker oder vernetzte Audiosysteme, die heute als Wachstumsfelder gelten. „Das Smartphone ist Vertreiber und Antreiber zugleich“, sagt Lutter.

Smart Home: Heizen, kochen, leuchten

Das Haus bekommt Augen – zumindest wenn es nach Bosch geht. Der Konzern stellt auf seinem IFA-Stand das vernetzte Zuhause in den Mittelpunkt. Da gibt es eine neue Dunstabzugshaube mit Sensoren, die sich automatisch einschalten kann, und Rauchmelder, der auch Luftqualität und Temperatur misst und somit auch vor Mief und Schimmel schützen soll. Und mithilfe einer neuen Überwachungskamera samt Lautsprecher lassen sich Besucher an der Tür sogar aus der Ferne begrüßen.

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    So smart sind die Deutschen von heute
    Smart Home
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    Die GfK hat im April 2014 rund 1000 Haushalten folgende Frage gestellt: Nutzen Sie bereits folgende Smart-Home-Anwendungen oder planen Sie diese in Zukunft zu nutzen?

    Alle Angaben basieren auf Zahlen des Statistikportals Statista.

    (Foto: dpa)
    Feuer keine Chance geben durch zentrale Rauchmelder
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    In Nutzung: 9 Prozent

    In Planung: 11 Prozent

    Interesse: 33 Prozent

    (Foto: obs)
    Intelligente Stromzähler – wie hier von Landis+Gyr – helfen bei effektiver Kontrolle
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    In Nutzung: 2 Prozent

    In Planung: 6 Prozent

    Interesse: 44 Prozent

    (Foto: dpa)
    Zentrale Heizkörpersteuerung
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    In Nutzung: 5 Prozent

    In Planung: 6 Prozent

    Interesse: 32 Prozent

    (Foto: dpa)
    TV auf allen Geräten
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    In Nutzung: 10 Prozent

    In Planung: 7 Prozent

    Interesse: 22 Prozent

    (Foto: dpa)
    Tür- und Fenstersensoren
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    In Nutzung: 2 Prozent

    In Planung: 5 Prozent

    Interesse: 29 Prozent

    (Foto: dpa)
    Multi-Room-Audioerlebnis
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    In Nutzung: 4 Prozent

    In Planung: 6 Prozent

    Interesse: 25 Prozent

    (Foto: dpa)

    Längst wird vernetzt, was sich vernetzen lässt: Lampen und Steckdosen, Auch Schlösser und Rauchmelder, Staubsauger und Küchenmaschinen. Etliche Unternehmen geben auf der IFA ihre Premiere in diesem Markt, neben Bosch etwa die deutsche Lenovo-Tochter Medion oder der Routerhersteller AVM mit einem Heizthermostat. Währenddessen zeigt die Deutsche Telekom die zweite Generation des Steuerungszentrale Qivicon. Als Schaltzentrale fürs vernetzte Zuhause etabliere sich das Smartphone, sagt Bitkom-Präsidiums-Mitglied Martin Börner – es sei wie ein „Schweizer Offiziersmesser“.

    Der Markt ist bislang noch klein, Experten erwarten aber ein rasantes Wachstum. Im 2030 werde jedes dritte neu gebaute oder renovierte Haus über automatisierte und vernetzte Elektronik, Heizung oder Lüftung verfügen, prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC – wenn die Hersteller die Nutzer überzeugen, ist das ein potenzieller Milliardenmarkt. Eine wichtige Voraussetzung: Datensicherheit und Privatsphäre müssen gewährleistet sein.

    Die Neuerfindung des TV
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    2 Kommentare zu "Trends der IFA: Smartphone schlägt Fernseher"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
      Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.


      Hahahahahahahahahahahahahaha



    • Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
      Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.


      HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA



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