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Vodafone prüft neue Tarifmodelle Handy-Auslandsgespräche könnten billiger werden

Die hohen Preise für Auslandstelefonate per Handy kommen unter Druck. Der britische Mobilfunkriese Vodafone prüft offenbar eine Senkung der Preise für internationale Gespräche. Vodafone-Chef Arun Sarin habe der EU-Kommission zugesagt, die so genannten Roaming-Preise im Sommer deutlich zu reduzieren, meldete die Nachrichtenagentur Dow Jones.

HB/dih/jh/tnt LONDON/BRÜSSEL. Ein Sprecher der Vodafone Group Plc nannte den Bericht zwar spekulativ, bestätigte aber, dass der Konzern sich derzeit Gedanken über die Roaming-Preise mache. Auch bei anderen Anbietern gibt es ähnliche Überlegungen.

Durch Roaming kann ein Handy- Nutzer auch über Netze telefonieren, in denen er kein Kunde ist. Dafür schließen die Netzbetreiber untereinander Verträge ab. Vor allem bei Auslandsreisen, wenn sich das Handy automatisch in ein anderes Netz einwählt, sind Gespräche oft ein Vielfaches teurer als im Heimatnetz. Die EU-Kommission drängt die Mobilfunkunternehmen seit längerem, die zwischen ihnen ausgehandelten Preise zu senken. Vodafone hat ein besonders großes internationales Netz.

„Wir verfolgen da verschiedene Initiativen, aber wir sind noch nicht bereit, über Details zu reden“, sagte der Vodafone-Sprecher. „Ich kann ihnen nichts bestätigen, solange wir nicht zur Markteinführung bereit sind.“ Es sei noch nicht klar, wann das Unternehmen darüber endgültig entscheide. Sarin sei zwar häufiger in Brüssel gewesen, aber nicht in den letzten ein oder zwei Wochen.

Dow Jones hatte gemeldet, dass Vodafone künftig nur noch einen pauschalen Aufschlag für internationale Verbindungen verlangen will, der deutlich unter den derzeit 89 Euro-Cent für Gespräche innerhalb der EU liegen werde. Schon Ende März wolle der Konzern erste Pilotprojekte in Europa starten.

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