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Weltgrößte Spielemesse Show statt Messe: Wie die Veranstalter die Gamescom immer mehr zum Event machen

Bevor sich am Dienstag Entwickler, Händler und Verleger treffen, dürfen bei der Eröffnungsfeier der Computerspielemesse Gaming-Fans die neuen Spieleblockbuster sehen.
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Neben dem Ausprobieren von neuesten Gaming-Trends soll die Messe für die Besucher mehr und mehr zum Event werden. Quelle: dpa
Gamescom in Köln

Neben dem Ausprobieren von neuesten Gaming-Trends soll die Messe für die Besucher mehr und mehr zum Event werden.

(Foto: dpa)

Köln Einige Gaming-Fans hielt es zum Schluss nicht mehr auf ihren Plätzen: Da stand er plötzlich. Hideo Kojima, der Entwicklerstar. Er, der sie alle schon an der Nase herumgeführt hat in seinen Spielen. Etwa als sie den Controller rausziehen und in einen anderen Port stecken mussten, um den Endgegner zu besiegen. Hideo Kojima war gekommen, um ihnen die Charaktere von Death Stranding vorzustellen, seine neueste Spieleentwicklung, die im November herauskommen soll. Da hatte auch die Security Einsicht, dass einige Fans ihn während der Show aus nächster Nähe fotografieren wollten.

Vor dem Start der weltgrößten Spielemesse Gamescom in Köln dürfen 1500 Gaming-Fans am Montagabend sehen, was sie in den neuesten Spiele-Blockbustern erwartet. Während andere Messen mit einem Tag für die Fachbesucher öffnen, gehört der erste Abend der Gamescom den jungen Fans der Szene. Die Messehalle 11.3 wurde zu einer Art Kino umgebaut, der in der Szene bekannte Games-Journalist Geoff Keighley wurde ebenso eingeflogen wie einige der Produzenten. Auf der Leinwand wird gerast, gekämpft, geschossen – und die Halle jubelt.

Die Gamescom-Veranstalter wollen die Messe mehr und mehr zum Event machen. Es sind vor allem junge Männer, die aus ganz Deutschland angereist sind, weil sie den offiziellen Start der Messe am Mittwoch nicht abwarten wollen. Die Gaming-Fans erfahren, welche neuen Funktionen in den Spieleblockbustern verfügbar sind. Einige der Spiele – wie das Autorennspiel „Need For Speed Heat“ kommen noch in diesem Jahr auf den Markt.

Auf andere Spiele wird den Zuschauern zwar schon Lust gemacht, sie müssen aber noch bis zum Verkaufsstart im nächsten Jahr warten. Wer beruflich mit Games zu tun hat, sollte die Ausstellung am Dienstag besuchen. Der Tag ist den Fachbesuchern vorbehalten. Sie können sich in der Business-Area für Gespräche und zum Netzwerken treffen und die neuesten Entwicklungen und Produktionen ansehen. Ein Trend in diesem Jahr sind diverse Angebote von Plattformen und Verlegern, die Computerspielen in der Cloud ermöglichen wollen.

Ab Mittwoch wird der Messebesuch traditionell zur Herausforderung: Es wird eng, grell, warm – und wer die neuesten Spiele selbst ausprobieren will, muss stundenlang anstehen. Die Messetage Freitag und Samstag sind bereits ausverkauft. Wer sich das nicht antun will, kann in diesem Jahr erstmals auch im Netz auf gamescom.de die Messe verfolgen. Diverse Präsentationen sollen gestreamt werden.

Mehr: Die staatliche Förderung für die Computerspiele-Branche steht auf der Kippe. Das Geschäft wächst zwar stark, aber deutsche Firmen fallen zurück.

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