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Zunächst nur UMTS-Datenkarten Neue Mobilfunkgeneration kommt in Fahrt

Fast vier Jahre nach der milliardenteuren Versteigerung der Lizenzen bricht auf der Cebit 2004 endlich auch in Deutschland das UMTS-Zeitalter an. Auf breiter Front startet UMTS jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte.

HB HANNOVER. Die Mobilfunkanbieter E-Plus und O2 kündigten auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover an, sie wollten wie Konkurrent Vodafone zunächst nur Geschäftskunden mit UMTS-fähigen Laptops versorgen. Auf UMTS-Handys mit großem Farbdisplay und Videotelefonie werden die privaten Konsumenten dagegen noch einige Zeit warten müssen.

O2 und E-Plus werden im April beziehungsweise im Juni mit der Vermarktung von UMTS-Karten für tragbare Computer beginnen. Zum Verkaufsstart von UMTS-Handys machten die beiden kleinsten deutschen Anbieter keine detaillierten Angaben. O2 plant den Verkauf eines ersten Geräts bis Ende Juni, E-Plus versprach von einem Verkaufsstart bis Ende September 2004. Damit folgen die beiden Unternehmen dem Vorbild der deutschen Tochter des größten europäischen Mobilfunkanbieters Vodafone, die bereits seit einigen Wochen eine UMTS-Datenkarte vermarktet, aber mit dem Handy-Verkauf noch zögert. Marktführer T-Mobile wird am Donnerstag seine UMTS-Pläne bekannt geben.

UMTS ist eine Weiterentwicklung des gegenwärtigen Mobilfunkstandards GSM. Mit UMTS können Mobilfunknutzer rund sechsmal schneller als bisher auch unterwegs ihre E-Mails abrufen oder im Internet surfen. Der von den meisten Branchenexperten erwartete verhaltene Marktstart ist Folge der technischen Probleme, welche die für Ende 2002 geplante Markteinführung von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) in Deutschland bis dato verzögert haben.

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