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Industrie 4.0 – Schritt halten mit der Zukunft

+++ Hannover Messe im Newsblog +++ 5G und die Zukunft der Arbeit – was die Hannover Messe bewegt

Die Hannover Messe ist die größte Industrieschau der Welt – und zeigt, was die Zukunft bringt. Die wichtigsten Ereignisse der Messe im Newsblog.
Update: 18.09.2019 - 09:09 Uhr Kommentieren
Zum letzten Tag der diesjährigen Hannover Messe haben wir eine Zusammenfassung vorbereitet. Lesen Sie hier, welche Schwerpunkte 2019 dominiert haben:
Deutsche Großkonzerne brauchen das 5G-Netz für ihre digitale Transformation. Auf der Hannover Messe präsentieren sie Pläne für lokale Netze in ihren Fabriken. HannoverFast geräuschlos surrt der kleine Roboter los. Mit roten, grünen und gelben Leuchten macht er auf sich aufmerksam. Auf der Front des Apparates prangt das Logo, dass die Zukunft versprechen soll: 5G.
Handelsblatt | Stephan Scheuer
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Roman Tyborski
Die wichtigsten Termine der Hannover Messer am heutigen Donnerstag im Überblick:

  • 10:30 bis 11:00 Uhr: Sind unsere Stromnetze fit für die Zukunft? Und wenn nicht, wie werden sie es? Vortrag von Thomas Weber von Schneider Electric (Halle 27, Stand L55)

  • 11:00 bis 11:30 Uhr: Nanotechnologie – Innovationen in der Oberflächentechnik (Halle 4, Stand E44)

  • 11:30 bis 12:00 Uhr: Welche Kriterien müssen Industrie 4.0 Produkte 2019 erfüllen? Vortrag von Martin Hankel, Abteilungsleiter Digital Business bei Bosch Rexroth (Halle 8, Stand D17)

  • 12:00 bis 12:30 Uhr: 5G-Based Industrial Automation On the Road to the Factory of the Future. Vortrag von Gunther May, Head of Technology and Innovation bei Bosch Rexroth (Halle 16, Stand D38)

  • 15:00 bis 15:45 Uhr: Female Leadership – Sticks, Carrots and More – Der Karrierekongress für Frauen in der Industrie. Podiumsdiskussion mit dem schwedischen Botschafter Per Thöresson, Andetr Ygeman, schwedischer Minister für Energie und digitales Entwicklung, Ewa Johansson von der Organisation „Women in Progress“, Christian Berg, CEO von Allbright Deutschland, Heike Tauber, Produktionschefin bei Vattenfall Wärme Berlin, Claudia Große-Leege vom Verband deutscher Unternehmerinnen und Elke Holst, Forschungsdirektorin für den Bereich Gender Studies im DIW Berlin (Tagungsbereich Halle 19/20, Saal New York 2)

  • 16:30 bis 17:00 Uhr: IO-Link, OT, IoT – Welche Industrie 4.0-Plattform ist mittelstandstauglich? (Halle 8, Stand D17)

  • 17:00 bis 18:00 Uhr: Austausch, Impulse, Wachstum: Erfahrungsbericht zur Gründung eines firmeninternen MINT Netzwerkes (Tagungsbereich Halle 19/20, Saal Sydney 2)

  • 18:30 bis 22:30 Uhr: Women Power Networking Night (Informations-Centrum)
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Lars Ophüls
Messegelände bekommt superschnelles 5G-Netz

Die Deutsche Messe installiert auf ihrem Gelände in Hannover ein eigenes, flächendeckendes 5G-Netz. Bis zum Sommer 2020 sollten sämtliche Hallen sowie das Freigelände mit dem neuen Mobilfunkstandard ausgerüstet werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Rande der Hannover Messe mit. 

 5G ist die Schlüsseltechnologie für die weitere Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, denn erst mit 5G wird das Konsumenten-Internet zum Industrie-Internet.

Jochen Köckler, Vorstandschef Deutsche Messe

Im Herbst 2020 solle mit der „5G CMM Expo“ eine neue 5G-Messe starten.
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Lukas Bay
Salzgitter findet Partner für CO2-arme Stahlerzeugung

Salzgitter hat einen ersten Partner für eine klimaschonende Stahlproduktion gefunden. Mit Tenova, einer Tochter des argentinischen Stahlproduzenten Techint, sei im Rahmen der Hannover Messe eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, teilten die Niedersachsen am Mittwoch mit. Das auf Anlagenbau spezialisierte Unternehmen bringe eine Technologie zur Direktreduktion für die CO2-arme Stahlerzeugung ein. Zusammen wollen beide Partner öffentliche Fördergelder für das von Salzgitter entwickelte Projekt beantragen.

Der Thyssenkrupp-Rivale will in den nächsten Jahren eine Anlage zur umweltschonenden Stahlproduktion errichten und setzt dabei auf ein neuartiges Verfahren mittels Wasserstoff und Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Als Alternative zum üblichen Kohlenstoff wird bei der Reduktion von Stahl Wasserstoff eingesetzt werden. Die daraus gewonnenen Eisenpellets werden in einem zweiten Schritt in einem Elektrolichtbogenofen geschmolzen. Dabei entsteht sehr viel weniger klimaschädliches Kohlendioxid als in bisher üblichen Hochöfen.

Durch das Projekt, dessen Gesamtinvestitionen Salzgitter auf 1,2 Milliarden Euro schätzt, soll der CO2-Ausstoß in einem ersten Schritt 2025 um ein Viertel gesenkt werden. Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann machte auf der Hannover Messe klar, dass das Vorhaben nur mit staatlicher Investitionsförderung zu realisieren sei. Er sprach dabei von Fördermitteln in Höhe „eines guten zweistelligen Prozentsatzes“.
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Lukas Bay
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Lukas Bay
Precht: Digitalisierung macht Millionen Jobs überflüssig

Der Philosoph Richard David Precht hat vor einer Arbeitswelt gewarnt, in der die Digitalisierung Millionen von Jobs verschwinden lässt. Viele Menschen würden ihre Arbeit verlieren, auch werde es Lohndumping geben, sagte er auf der Hannover Messe beim Kongress zur Zukunft der Arbeit („Future of Work in Industry“). Gleichzeitig hätten IT-Spitzenkräfte, Dienstleister und das Handwerk Zukunft. Selbst IT-Jobs seien bedroht: Er gehe davon aus, dass Roboter sich künftig selbst programmierten. Dann würden Millionen IT-Jobs wegfallen. Das gelte auch für den Beruf des Bürokaufmanns, in dem in Deutschland rund 7,2 Millionen Menschen arbeiteten.

Precht machte aber auch klar: „Selbst wenn man etwas ersetzen kann, wird es nicht notwendig geschehen.“ Es werde sicher in 20 Jahren noch Kindergärtner und Kindergärtnerinnen geben. Wo man aber keinen Wert auf menschlichen Kontakt lege, könnten Millionen von Jobs wegfallen: „Neue Jobs entstehen, aber unglaublich viele fallen weg.“ Auch die sozialen Umlagesysteme etwa für die Rente sieht er als bedroht an und sprach sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. Daher sei eine andere Art der Grundversorgung notwendig.
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Lukas Bay
Angriff auf vernetzte Fabriken

Die Industrie 4.0 eröffnet Unternehmen neue Produktionsmöglichkeiten. Doch auch das Risiko eines Hackerangriffs wächst. Handelsblatt-Reporter Christof Kerkmann hat auch der Hannover Messe recherchiert, wie Unternehmen sich schützen können und wer daran verdient.
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Lukas Bay
Espresso zum Start in den Tag

Am Stand von Ericsson auf der Hannover Messe bedient ein Roboter die Nespresso-Maschine.
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Lukas Bay
Messe der Kooperationen

Auf der Hannover Messe bilden sich neue Allianzen. Nicht nur BMW und Microsoft verkünden umfangreiche Kooperationen. Was hinter der neuen Strategie steckt, erklären die Handelsblatt-Reporter Kevin Knitterscheidt, Christof Kerkmann und Markus Fasse. 
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Lukas Bay
Die wichtigsten Termine der Hannover Messe am heutigen Mittwoch im Überblick:

  • 9:00 bis 17:30 Uhr: 1. Future of Work in Industry Konferenz – Erleben Sie die Zukunft der Arbeitswelt schon jetzt. (Tagungsbereich Halle 19/20)

  • 10:30 bis 17:00 Uhr:  5G – Eine Chance für die europäische Industrie? 5G macht das Internet der Dinge (IoT) endgültig mobil. Auf der Konferenz kommen internationale Experten von Netzwerk-Herstellern, Anwendern und aus der Wissenschaft zu Wort. (Halle 16, Stand D38)

  • 10:50 bis 11:05 Uhr: Den Wandel gestalten– Zukunftspakt Volkswagen – Impulsvortrag von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh (Tagungsbereich Halle 19/20, Saal New York 1)

  • 11:00 bis 12:00 Uhr: Startup Pitch @ Young Tech Enterprises - 10 Minuten, um eine Idee zu verkaufen. (Halle 13, Stand F18)

  • 11:20 bis 11:40 Uhr: Cobots and the “human touch” revolution – Jürgen von Hollen von Universal Robots zu Integrated Automation, Motion & Drive und Künstliche Intelligenz (Halle 14, Stand L19)

  • 12:45 bis 13:50 Uhr: Visionen für die zukünftige Mobilität konkret auf den Punkt gebracht – Vortrag von Univ.-Prof. Albert Albers vom KIT Karlsruhe (Halle 14, Stand L19)
     
  • 13:00 bis 18:00 Uhr: 13. Deutsch-Japanisches Wirtschaftsforum (Halle 27, Stand B18, Business Forum 1)

  • 18:00 bis 18:45 Uhr: Verleihung des 10. Niedersächischen Außenwirtschaftspreises – Preisverleihung mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (Pavillon P37, Nord/LB forum)
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Lukas Bay
Virtuelles Schuhdesign
IBM zeigt auch der Hannover Messe, wie Schuhe in Zukunft in der Virtuellen Realität entworfen werden könnten.
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Lukas Bay
Kulinarische Lockmittel
Nicht alle Unternehmen auf der Hannover Messe locken mit Robotern...
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Lukas Bay
Experten: Elektro-Autos brauchen Leichtbau

Konsequenter Leichtbau könnte bei künftigen E-Autos nach Expertenmeinung etwa ein Viertel des Gewichts einsparen. Die meisten Autos seien noch alte Konstruktionen, in die die Akkus für den E-Betrieb eingepasst würden, sagte Christian Ludwig, Marketing-Geschäftsleiter bei Accelerated Innovation, am Dienstag auf der Hannover Messe. Beim auf der Messe ausgestellten, 400 Kilogramm schweren E-Kleinstwagen der Leichtbau-Initiative Leichtbau BW seien noch „100 bis 150 Kilogramm drin“. Beim Leichtbau gehe es aber nicht nur darum, Gewicht zu sparen, sondern auch Ressourcen und Zeit: „Ohne Digitalisierung kein wettbewerbsfähiger Leichtbau“, sagte er.

Gerade beim Elektroauto bringe Leichtbau „extrem viel“, denn den Großteil des Gewichts mache die Batterie aus. Gelinge es an anderer Stelle, Gewicht zu sparen, könnten Batterie und damit Reichweite größer ausfallen. Auch im Herstellungsprozess könnten Digitalisierung und Leichtbau Zeit und Ressourcen sparen helfen: Je mehr Verbundstoffe Metalle ersetzten, desto schwieriger werde das Recycling. Bei digitaler Konstruktion und digitalen Prototypen, dem sogenannten „digitalen Zwilling“, könnten reale Prototypen entfallen.

Als entscheidende „Lücke“ im Wissen um Leichtbaukonzepte machte Prof. Hubert Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik an der TU Dresden den Technologietransfer aus: notwendig seien zentrale Stellen, mit deren Hilfe kleine und mittlere Unternehmen Wissen über Leichtbau erhalten könnten.
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Lukas Bay
Trend Micro will mit Partner Luxoft vernetzte Autos absichern

Trend Micro will gemeinsam mit dem Schweizer Software-Unternehmen Luxoft Systeme entwickeln, die vernetzte Autos vor Cyber-Angriffen sollen. Dabei will Trend Micro in der neuen Partnerschaft seine Expertise als Cyber-Sicherheitsspezialist einbringen, Luxoft seine Kenntnisse im Automobilsektor beisteuern, teilten die Unternehmen am Dienstag auf der Hannover Messe mit. Die Lösung soll mit Hilfe maschinellen Lernens Anomalien in der Kommunikation und dem Verhalten sowie dem Zustand der Komponenten ermitteln und automatisch entsprechende Schutzvorkehrungen einleiten. Zusätzlich sollen aus der Analyse der Daten globale Sicherheitsbedrohungen abgeleitet werden.

„Die Automobilindustrie erfährt massive technologische Veränderungen hin zu mehr Konnektivität und vernetzter Mobilität“, sagte Luxoft-Manager Alwin Bakkenes. Das Risiko eines Cyberangriffs auf ein Fahrzeug wachse, in dem es an die Cloud oder eine andere Plattform für Mobilitätsdienste angeschlossen ist. Gemeinsam mit Trend Micro solle eine Lösung entstehen, die vernetzte Autos umfänglich schützen soll. Die Herausforderung durch vernetzte Auto sei groß, sagte Eva Chen, Chefin von Trend Micro. Bis 2020 dürften allein in den führenden Ländern in Europa nahezu 100 Prozent der Fahrzeuge vernetzt sein.
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Lukas Bay
Knusprige Kooperation

Gemeinsam steigen Zeiss und Microsoft in die Chip-Produktion ein. Allerdings nur in die für Kartoffelchips...
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Lukas Bay
Ingenieure fordern Anpassung der Studiengänge an Industrie 4.0

Angesichts immer schnellerer Innovationszyklen bei der digitalisierten Arbeitswelt fordert der Fachverband VDI eine grundlegende Reform der Ingenieurs-Studiengänge. Nach einer am Dienstag auf der Hannover Messe vorgestellten Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) gaben nur 11 Prozent der befragten Studierenden an, dass sie sich gut vorbereitet auf die Herausforderungen der vernetzten Industrie von morgen fühlten. Bei den Berufseinsteigern fühlten sich dagegen nur 9 Prozent vorbereitet.

„Noch unbefriedigend ist außerdem die Bereitschaft der Professoren, sich an die Anforderungen der digitalen Transformation anzupassen“, rügte der VDI-Direktor Ralph Appel. Nach der Studie sehen 56 Prozent der Studierenden ihre Professoren als das Hemmnis an den Hochschulen an. Auch der Vize-Präsident der Hochschule München, Professor Klaus Kreulich, forderte eine Strukturreform mit projektorientiertem Lernen und vor allem auch kurzfristig anzupassenden Lehrplänen.

Statt zeitlich begrenzter Förderprogramme sei künftig zudem eine nachhaltige Grundförderung für Wissenschaft und Forschung nötig. Der VDI machte sich zudem für eine engere Verzahnung der Hochschulen mit innovativen Unternehmen stark. „Was wir brauchen sind vor allem agile, leicht anpassbare Studiengänge, die es ermöglichen, neue Themen rasch zu integrieren, betonte VDI-Direktor Ralph Appel. 
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Lukas Bay
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Roman Tyborski
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