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Industrie 4.0 – Schritt halten mit der Zukunft

Hannover Messe Schaulaufen mit Barack und Angie

Die Kanzlerin und der US-Präsident schlendern gut gelaunt über die Hannover Messe – und Journalisten und PR-Menschen sind gleichermaßen entzückt. Wenn da nicht das Freihandelsabkommen TTIP wäre.
23 Kommentare

Merkel und Obama: „The Proof of the Pudding is the Eating“

Hannover So hatte sich Angela Merkel (CDU) das wohl vorgestellt, als sie am Sonntagabend versprach, diese Hannover Messe werde Industrie 4.0 zum Anfassen bringen. Die Kanzlerin steht am Montagvormittag in Halle 11 des Messegeländes und besichtigt mit US-Präsident Barack Obama den Stand der Firmen Weidmüller und Kuka. Vor Merkel dreht ein Roboterarm seine Runden. „Dieser Roboter kann drahtlos Energie aufnehmen“, sagt Weidmüller Chef Peter Köhler, 240 Watt werden über 0,5 Zentimeter übertragen.“

Merkel staunt. Doch dann kommt Kuka-Chef Till Reuter: „Und dieser Roboterarm reagiert außerdem auf Menschen. Fassen Sie mal an, Frau Kanzlerin.“ Merkel schaut ungläubig, traut sich aber dann doch, packt den drehenden Roboterarm, alle Gesichtsmuskel angespannt. Und tatsächlich, die Maschine bleibt stehen: „Das ist ja toll. Kann mir so einer künftig dann auch in der Küche beim Zitronenpressen helfen?“ Obama steht staunend daneben: „Impressive – Beeindruckend“, meint er dann. Kameras lösen aus, das Fernsehen hält drauf, die Journalisten jubeln – und die PR-Menschen der beiden Firmen auch. Visite gelungen.

Der Messerundgang der Kanzlerin und der US-Präsidenten ist der Höhepunkt für die ausstellenden Firmen. Vor Wochen schon mussten sie sich um einen Besuch der beiden Staatschefs an ihrem Stand bewerben – schriftlich im Kanzleramt und im Weißen Haus. Die Stäbe von Merkel und Obama wollten dann lesen: Was macht ihren Stand besonders, warum steht ihre Firma gut für die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen oder welches extraordinäre Fotomotiv können sie bieten? Zwei Stunden nehmen sich Merkel und ihr Gast, um insgesamt 13 Ständen die Aufwartung zu machen.

„The proof of the pudding is the eating“
„Ich muss gestehen, dass das deutsche Volk in meinem Herzen einen besonderen Platz hat.“
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Obama hat Deutschland besucht, als er noch Präsidentschaftskandidat war, nun besucht er das Land wohl zum letzten Mal als US-Präsident. Auf der Hannover Messe machte Obama nochmals deutlich, dass Deutschland eine wichtige Rolle für ihn spielt.

(Foto: AP)
Lob für Merkel: „Wir schätzen außerordentlich, dass sie so eine feste Hand gehabt hat in ihrer Politik.“
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Der US-Präsident schätzt nicht nur Deutschland als Nation, sondern auch Angela Merkel und ihre politische Leistung.

(Foto: Reuters)
„Ich bin noch nie beim Oktoberfest in Deutschland gewesen, das heißt: Ich muss nochmal wiederkommen. Wahrscheinlich macht es mehr Spaß, wenn ich kein Präsident mehr bin.“
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Wahrscheinlich ist dies der letzte Besuch des US-Präsidenten Obama. Doch als Privatperson könnte er für das größte Volksfest Deutschlands noch einmal in den Flieger steigen – dann aber nicht mehr in die Air Force One.

(Foto: dpa)
„Wir lieben den Wettbewerb, aber wir gewinnen auch gerne.“
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Doch bei allen netten Worten sparten weder Merkel noch Obama an kleinen Nickligkeiten. Auf der Hannover Messe thematisierte die Bundeskanzlerin auch die Konkurrenz der beiden großen Wirtschaftsnationen.

(Foto: AFP)
„Buy made in America“
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US-Präsident Barack Obama hat auf der Hannover Messe die Leistungsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft betont und sich als Verkaufstalent gezeigt. „Buy made in America“, sagte Obama schmunzelnd am Montag zu Beginn seines Rundgangs auf der Industrieschau. Das war auch eine kleine Retourkutsche in Richtung Angela Merkel: Die Bundeskanzlerin hatte sich am Sonntag zur Eröffnung der Messe für bessere Handelsmöglichkeiten deutscher Unternehmen in den USA ausgesprochen: „Buy German ist auch schön.“ Damit spielte sie auf bestehende US-Handelshürden für Importe an: Bei vielen Ausschreibungen sind US-Produkte zu bevorzugen.

(Foto: AFP)
„Dies ist eine Zeit, in der die Zukunftsweichen gestellt werden über die Stärke der großen Industriestandorte in der Welt. Wir haben gute Ausgangspositionen, und deshalb schätzen wir den Austausch auf dieser Messe ganz besonders.“
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Abseits der Sticheleien überwiegt allerdings die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Bereits zur Eröffnung der Hannover Messe am Sonntag hatte Merkel dies mit Blick auf den rasanten Wandel in der Industrie hervorgehoben.

(Foto: Reuters)
„Es ist Zeit, viele Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, 26 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, ein neues Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft abzugeben.“
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Die wirtschaftliche Zusammenarbeit Deutschlands und der USA soll vor allem durch den TTIP-Deal verbessert werden. Merkel nutzte Obamas Besuch um dafür zu werben.

(Foto: AFP)

So testet Obama dann eine 3D-Brille, Merkel und der Präsident bestaunen ein Diner im 50er Jahre-Look – Sandwiches von Serviererinnen im Petticoat wollen sie dann aber doch nicht. Beim Anlagenbauer ABB lernen die beiden eine Motorsteuerung kennen, die auch alte Elektromaschinen noch zehn Prozent leistungsfähiger macht und beim Stuttgarter Kabelspezialisten Lapp nimmt es Obama fast im Basketball gegen einen Roboter auf – unglücklich nur, dass der Secret Service all die Bälle eingesammelt hat, auch Sicherheitsgründen. „Ich hätte das Ding besiegt, Angela“, bleibt dem Präsidenten also nur zu scherzen.

Gute Stimmung also beim Abschluss des öffentlichen Teils von Obamas Deutschlandbesuch. Am gestrigen Sonntag was der US-Präsident Mittags in Hannover gelandet und hatte die Stadt für 24 Stunden in Ausnahmezustand versetzt: 2.000 Gullydeckel wurden versiegelt, im Innenstadtbereich durften Kinder in einigen Straßen nicht zum Spielen in den Garten, aus manchen Vierteln verschwanden gleich ganz alle Papierkörbe und Streusandkisten, und das Gebiet um das Congress Centrum im Stadtpark wo am Abend die Eröffnungsfeier stattfand: eine einzige Hochsicherheitszone, sowieso.

„Ich werde ihr mal zeigen, wie man damit Golf spielt“

Duzen, witzeln, schmeicheln: So läuft der Besuch von Barack Obama

So wurde der Obama durch eine abgeriegelte Stadt gefahren, hinaus ins Schloss Herrenhausen wo er mit Merkel zusammentraf. Es folgte eine Pressekonferenz, in der sich beide mit Herzlichkeiten und Freundschaftsbekundungen nur so überboten: Beim Flüchtlingsthema, sagte Obama, sei „Angela auf der richtigen Seite der Geschichte.“ Die Kanzlerin sei eine verlässliche und loyale Partnerin und das Beste, was Deutschland passieren könne. „Außerdem hat sie einen sehr guten Sinn für Humor. Den zeigt sie nur nicht auf Pressekonferenzen wie dieser.“ Gelöstes Gelächter, auch bei Merkel.

Die so Gelobte revanchierte sich bei ihrem Gast auf der Eröffnungsfeier am Abend: „Lieber Barack: Wir lieben den Wettbewerb mit euch, aber wir gewinnen auch gerne“, sagte sie da. Deutschland könne auf eine starke Industrie bauen, den „Motor unserer Volkswirtschaft“. Eben die wolle sie mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP stärken: „Wir haben ein einzigartiges Zeitfenster, wenn es um TTIP geht. Wir kennen die Vorbehalte und die Ängste. Aber ich bin zutiefst überzeugt: wenn wir es richtig machen, die Zeit nutzen und sagen: Die Standards bleiben oder werden erhöht, wir können Globalisierung gestalten und nicht ihr hinterherlaufen, dann können wir in diesem Jahr noch einen großen Erfolg erzielen.“

Die größten Trends in Hannover
Festo – Wo die Natur Antworten liefert
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Jedes Jahr stellt Festo auf der Hannover Messe ein neues Bionik-Konzept vor. Auf dem Messestand des Industrieautomatisierers aus Esslingen werden Ameisen zu sehen sein – kybernetische natürlich. Die BionicANTs – „ANT“ (das englische Wort für Ameise) steht dabei sowohl für das natürliche Vorbild als auch für „Autonomous Networking Technologies“ – imitieren das Staatenverhalten der Ameisen. Erstmals wird damit das kooperative Verhalten von Tieren mittels komplexer Regelalgorithmen in die Welt der Technik übertragen.

(Foto: Pr)
TU Wien – Alu in Pulverform
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Bei Stahl und Titan ist das Sintern als Produktionsverfahren bekannt und erprobt. Forscher der TU Wien wollen das Spritzgussverfahren jetzt auch auf Aluminium-Legierungen übertragen.

Wer heute ein kompliziertes Metallteil herstellen will, greift meist auf das Sintern genannte Metallpulver-Spritzgussverfahren zurück, bei dem Metallpulver mit Kunststoff versetzt, in Form gepresst und bei hohen Temperaturen zu einem soliden Metallwerkstück zusammengebacken wird. Bislang funktionierte diese Technik jedoch nicht mit Aluminium.

Das neue pulvermetallurgische Verfahren soll es erlauben, komplizierte Formen herzustellen, die auf andere Weise gar nicht oder nur mit großem Aufwand realisierbar wären. Da das pulverförmige Ausgangsmaterial relativ preiswert ist, können bei überschaubaren Kosten auch relativ große Bauteile produziert werden, sodass in der Massenproduktion im Vergleich zur konventionellen Fertigung Material- und Gewichtseinsparungen von mehr als 50 Prozent möglich sind.

(Foto: Pr)
Weippert – Das Gewicht herunterschrauben
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In nahezu jeder Maschine stecken unzählige Schrauben in den unterschiedlichsten Größen – sie halten die Produktionsanlagen quasi zusammen. Hier Gewicht zu sparen, kann sich positiv auf die gesamte Maschine auswirken. Die Firma Weippert stellt auf der Hannover Messe neue WT-Kunststoffschrauben vor, die – bei Beachtung der technischen Anforderungen – im Vergleich zu Alu- und Edelstahlschrauben bis zu 70 Prozent leichter sein sollen.

Die Ingenieure von Weippert stellen einen ganz einfachen Vergleich an: Während ihre WT-Kunststoffschraube M6x40 aus PA6 GF30 lediglich 1,6 Gramm wiegt und aus PA6 GF50 gerade einmal 1,8 Gramm, bringt die gleiche Metallschraube aus A2 satte 9,3 Gramm auf die Waage. Dass Kunststoffschrauben nicht die gleiche Festigkeit wie Stahlschrauben aufweisen, sei dabei nicht immer ein Problem. Denn mit einer individuellen Konstruktionsanpassung unter Berücksichtigung der mechanischen Eigenschaften könnten meist auch Kunststoffschrauben statt Stahlschrauben verwendet werden, so Weippert.

Selbst wenn die Kunststoffschraube eine Nummer größer dimensioniert wird als die Stahlschraube, wenn also beispielsweise statt einer M4 eine M6 zum Einsatz kommt, ist die Gewichtseinsparung immer noch deutlich.

(Foto: Pr)
Sonotec – Vorbeugen statt heilen
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Eines der großen Themen der Industrie 4.0 ist die Predictive Maintenance, also die vorbeugende Instandhaltung. Der Ultraschallspezialist Sonotec stellt mit dem Sonaphone auf der Hannover Messe ein neues Gerät vor, dass die Wartung einfacher machen soll.

Die möglichst genaue Vorhersage eines optimalen Wartungszeitpunktes gewinnt in der Wertschöpfungskette zunehmend an Bedeutung. Die mobilen Ultraschallmessgeräte, die zur Grundausstattung vieler Instandhalter gehören, tragen damit maßgeblich zu einer erhöhten Anlagensicherheit und -verfügbarkeit bei. Auf der Sonderausstellung Predictive Maintenance 4.0 will Sonotec zeigen, wie Unternehmen Energie einsparen und die Effizienz der gesamten Produktion mit Ultraschallmessgeräten verbessern können.

(Foto: Pr)
Bionic Robotics – Arm mit Charme
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Bionic Robotics präsentiert auf der Hannover Messe einen Leichtbauroboter, dessen Bewegungsablauf und Größe sich an einem außerordentlich erfolgreichen Vorbild orientiert – dem menschlichen Arm. Die Bionic Robotics GmbH, 2010 als Spin-Off der TU Darmstadt gegründet, setzt als innovationsgetriebenes Unternehmen vor allem auf die Entwicklung und Produktion von extrem leichten Roboterarmen. Vergleichbar elastisch und mit seinen vier bis fünf Gelenken besonders flexibel im Aufbau, sorgen die in die Basis des BioRob verlegten Antriebe zudem für eine geringe bewegte Masse im Roboterarm. Damit ist der BioRob prädestiniert für den Einsatz in der industriellen Automation, wo er Transport-, Pick & Place-, Palettier- oder wechselnde Handhabungsaufgaben mit kleinen und mittleren Losgrößen übernehmen kann.

Laut dem Unternehmen ist BioRob der einzige kollaborative Roboter – er darf also ohne Schutzkäfig direkt mit Menschen zusammenarbeiten –, der ohne aufwändige Sensortechnologie und Steuerungstechnik auskommt. Selbst bei hohen Bewegungsgeschwindigkeiten würden die Kräfte im Falle eines ungewollten Kontaktes mit menschlichen Arbeitskollegen bauartbedingt so weit reduziert, dass keinerlei Verletzungsgefahr besteht – die besonders leichte und nachgiebige Struktur des BioRob macht es möglich.

(Foto: Pr)
Fluid Dynamix – Der unbewegte Beweger
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Das Berliner Start-up FDX Fluid Dynamix feiert auf der Hannover Messe die Premiere seiner einzigartigen OcsiJet-Düse, mit der es dank eines fluidischen Oszillators erstmals möglich ist, einen bewegten Strahl ganz ohne bewegliche Teile zu erzeugen.

Um für eine gute Durchmischung von Gasen und Flüssigkeiten zu sorgen, kommen die dafür verwendeten Komponenten so gut wie nie ohne bewegliche Bauteile aus, woraus beinah schon zwangsläufig eine gewisse Reparaturanfälligkeit und ein erhöhter Wartungsbedarf resultieren. Die neue Düse von FDX erzeugt den schwingenden Fluidstrahl jedoch ohne bewegliche Teile. Mit einem schnell, effizient und genau anpassbaren Frequenzspektrum, welches von wenigen Schwingungen pro Sekunde bis fast in den Ultraschallbereich reicht, liefert die OsciJet-Düse für beinah jeden Prozess den notwendigen Frequenzbereich – ob Kraftstoff-Luft-Mischungen in Motoren oder der Wasserstrahl in Geschirrspülmaschinen.

(Foto: Pr)
MediGlove – Heilende Handschuhe
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Auf dem Stand der Hochschule Anhalt zeigen die Designer Thomas Kores und Philipp Rösler aus Dessau erstmalig einen vollen interaktiven Prototyp eines medizinischen Diagnostik-Handschuhs, der die Funktionen von Stethoskop, Thermometer und Pulsmesser vereint.

Mit MediGlove sollen nicht nur die Untersuchungen intuitiver „von der Hand gehen“, sondern über natürliche Gesten auch hochauflösende Messwerte ermittelt und automatisch in eine digitale Krankenakte eingepflegt werden können, um sie so längerfristig und ganzheitlich nachvollziehbar zu machen. Der als Design-Projekt der Hochschule Anhalt konzipierte MediGlove ist bereits mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet worden.

(Foto: Pr)

Denn das ist natürlich der Grund hinter all den Schmeicheleien und Lobeshymnen: ein US-Präsident verteilt keine Komplimente umsonst, auch nicht am Ende seiner Amtszeit. Obama will mehr Engagement von Deutschland, nicht nur beim Verteidigungsbündnis Nato, vielleicht auch beim Kampf gegen den Islamischen Staat – und ganz sicher bei TTIP. Um das Abkommen noch in seiner Amtszeit fertig zu verhandeln, muss jetzt alles glatt laufen.

In Deutschland aber ist der Widerstand gegen TTIP der größte Weltweit. Auch am Samstag vor Beginn der Hannover Messe gingen wieder zehntausende Menschen auf die Straße. Sie haben das Gefühl, Europa und die USA verhandelten im geheimen ein Papier, das den Konzernen Klagen vor Geheimgerichten erlaubt, die Standards im Verbraucherschutz senkt und die öffentliche Sicherheit gefährdet.

Diese Bedenken wollen Merkel und Obama zerstreuen. Und so ist TTIP natürlich auch Thema beim Messerundgang. Prädestiniert für diesen Akt: Siemens. Joe Kaeser, Chef des Industrieriesen tritt auf, wirbt für die Digitalisierung der Industrie und das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Schließlich bietet er Siemens als Vorzeigeobjekt an, man sei ja schon seit über 100 Jahren in den USA, beschäftige dort gut 50.000 Mitarbeiter. Außerdem stünde Siemens wie kaum jemand für Industrie 4.0: „Viele befassen sich damit, aber nur wenige können es“, sagt Kaeser in gewohnt selbstbewusstem Ton. „Die Digitalisierung erhöht die Produktivität und den Wohlstand.“
Da kann der Präsident nur zustimmend nicken und sein Abschiedsgeschenk von Kaeser entgegennehmen, digital designed und produziert in einem der Siemens-Werke in den USA: ein Golfschläger mit dem Signet „Yes we can“. Obama, meint Kaeser noch, werde ja wahrscheinlich im kommenden Jahr nach dem Ende seiner Amtszeit mehr Zeit für den Golfplatz haben. Und weil auch Angela Merkel das ja irgendwann mal lernen muss, gibt es für die Kanzlerin gleich auch noch einen Golfbolzen. Ihrer trägt die Marke „Wir schaffen das“. Der US-Präsident schaut kurz zu ihr rüber: „Ich werde ihr mal zeigen, wie man damit Golf spielt.“ So schön kann die deutsch-amerikanische Freundschaft sein.

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23 Kommentare zu "Hannover Messe: Schaulaufen mit Barack und Angie"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Frau Annette [email protected]
    Sie sind echt, die Sonne geht hinter all den Verschwörungen und Trollen auf.

  • Ich wäre beinahe mitgegangen aber als Demokrat war es mir dann doch zu peinlich.

  • "... keine Argumente, BETEUERUNGEN und Beschwörungen..."

    Glaubense's jetzt?

  • Geht das auch mit chicken wings?

  • Echte Anette oder Troll?

  • Das ist alles erst der ANFANG

    vom U N T E R G A N G !!!!!!

    ---------------------------------------------------------------------------------------


    Die DEMOKRATIE WURDE ABGESCHAFFT



    .

  • Also ich finde Beschwörungen sehr gut und höre sie gerne.

    Wenn ich Fusspilz habe, konsultiere ich nicht meinen Arzt sondern einen Schamanen.
    Durch werfen von Hühnerknochen, kein Cloorhuhn, und Beschwörungsformeln, befreit er meine Füsse von dem Befall.

  • Zu TTIP:
    Ganz egal wie einleuchtend, schlagkräftig und vernünftig die Argumente für gemeinsame Standards auch sein mögen:

    Ich will keine Argumente und Beschwörungen hören, ich will den Vertragstext lesen können!!!

    Was soll die Geheimniskrämerei? Vertrauen schaffen?

  • "Kanzlerin und Präsident schlendern gut gelaunt....."

    Wann war ich das letzte mal gut gelaunt?
    Ich schlendere auch nie, eher ein watscheln oder ein schlurfen ist mein bevorzugter Gang.

  • HERRLICH

    HBO wie immer die lustigste Seite im NET......

    "Marc"..."Rainer"...."carlos".....

    die alleine bräuchten ein eigenes Forum.

    Aber unser "Peter Delli" ist heute auch nicht schlecht....ob Plagiat oder Original...
    beide so richtig.....XXXXXXX.....LOL

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