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Roboter Cassie Lieferroboter kann laufen und Treppen steigen

Bisher schaffen es Lieferroboter nur bis zur ebenerdigen Haustür. Roboter Cassie kann Treppen steigen und soll die Pizza auch in höhere Stockwerke bringen.
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Lieferroboter kann laufen und Treppen steigen
Lieferroboter Cassie

Die nächste Version der Roboters soll auch Arme erhalten. (Foto: Agility Robotics)

BerlinDie ersten Lieferroboter sind seit einiger Zeit im Einsatz, unter anderem auch hierzulande: Einige rollen, wie der des estnischen Unternehmens Starship Technologies, andere fliegen wie die Lieferdrohnen des australischen Unternehmens Flirtey, die für Domino's Pizza oder für 7-Eleven im Einsatz sind.

Ihnen allen ist aber gemeinsam, dass sie ihre Waren nicht in höhere Stockwerke liefern können. Das will das US-Unternehmen Agility Robotics ändern. Es hat einen Laufroboter entwickelt, der künftig wie ein menschlicher Bote die Pizza oder den Einkauf auch dorthin bringen kann, wo Treppen zu bewältigen sind. Allerdings muss sich der Belieferte auf einen etwas merkwürdigen Anblick gefasst machen.

Cassie, benannt nach dem Laufvogel Kasuar, hat keinen Torso, er besteht nur aus Beinen. Die Idee sei gewesen, einen Lieferroboter für die letzten Meter zu konstruieren, sagte Damion Shelton, Chef und einer der Gründer von Agility Robotics, dem US-Fernsehsender CNBC.

Die meisten Lieferroboter seien für die letzte Meile, nicht aber für die letzten Meter gemacht. Dazu gehörten oft Treppen und Bordsteine, die sich am besten laufend bewältigen ließen.

Bisher ist der Roboter erst im Dienst der Wissenschaft unterwegs: Agility Robotics hat bereits drei Cassies verkauft, zu Forschungszwecken an Universitäten. Als Lieferroboter könnte der Roboter Ende dieses Jahres im Einsatz sein: Agility plant mehrere Pilotprojekte in Kalifornien. In drei bis vier Jahren sollen die Roboter dann regulär zum Kunden stapfen.

Dann wird Carrie wohl auch etwa „menschlicher“ wirken: Die nächste Version des Roboters soll nämlich nicht nur Beine, sondern auch Arme haben.

Rollender Roboter fährt den Einkauf nach Hause
Roboter Gita
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Wieder mal zu viel eingekauft und die Taschen sind zu schwer? Gita hilft. Der von Piaggio Fast Forward (PFF) entwickelter Transport- und Lieferroboter soll dem Menschen Traglasten abnehmen und sie ihm beispielsweise nach Hause bringen.

Text: Werner Pluta/Golem.de Bilder: pr

Robotische Einkaufstasche
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Gedacht ist Gita eher als eine Art robotische Einkaufstasche auf Rädern denn als autonomer Lieferroboter. Der Roboter begleitet den Menschen zum Einkaufen, wird beladen und folgt dann.

Aufrecht auf zwei Rädern
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Gita – auf Deutsch etwa: kurzer Ausflug – ist rund und hat einen Durchmesser von etwa 66 Zentimetern. Der Roboter fährt auf zwei Rädern und hält sich dabei aufrecht – die Technik dürfte der des Segway ähneln.

Gita mit offener Ladeklappe
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Beladen wird der Roboter durch eine Klappe, die der Ladeluke einer Top-Lader-Waschmaschine ähnelt. Knapp 18 Kilogramm kann Gita transportieren – das reicht locker für den Wocheneinkauf.

Bis zu 35 km/h schnell
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Gita ist bis zu 35 km/h schnell, kann also auch einem Radfahrer folgen. Aus Sicherheitsgründen werde der Roboter aber zunächst nicht schneller als ein Mensch sein, sagte PFF-Chef Jeffrey Schnapp dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Mehrere Kameras
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Interessant ist die Navigation des Roboters per simultaner Lokalisierung und Kartenerstellung (Simultaneous Localization and Mapping, Slam). Piaggio hat den Roboter mit mehreren Kameras, darunter eine Stereokamera, ausgestattet, mit denen der Roboter seine Umgebung rund um sich herum wahrnimmt.

Gürtel mit Stereokamera
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Aus diesen 360-Grad-Ansichten erstellt Gita eine Umgebungskarte und lokalisiert sich auf dieser Karte. Eine Route lernt der Roboter kennen, indem er einem Menschen folgt. Der Mensch trägt einen Gürtel, an dem eine Stereokamera befestigt ist. Die Bilder der Kamera...

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