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Industrie 4.0 – Schritt halten mit der Zukunft

Premium Siemens-Rivale GE investiert in 3D-Druck Die Turbine, die aus dem Drucker kam

General Electric setzt mit Übernahmen wie der des fränkischen Spezialisten Concept Laser auf das Milliardengeschäft mit 3D-Druckern – und will in Deutschland kräftig investieren. Der Siemens-Rivale hat Großes vor.
21.04.2017 - 06:43 Uhr
Die „LEAP Engine“ ist das erste Triebwerk, das 3D-gedruckte Teile als Kraftstoffdüsen einsetzt. Quelle: Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Revolutionäre Jet-Turbine von GE

Die „LEAP Engine“ ist das erste Triebwerk, das 3D-gedruckte Teile als Kraftstoffdüsen einsetzt.

(Foto: Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

Lichtenfels Frank Herzog verstand es als eine Warnung. Zahlreiche Tech-Pioniere wurden von der Entwicklung, die sie einst selbst angestoßen hatten, überrollt. Der Markt, den sie mit ihrer Erfindung erst geschaffen hatten, explodierte irgendwann förmlich. Und die Vorreiter waren mit ihren Start-up-Strukturen schlicht überfordert, große Nachzügler teilten den Markt unter sich auf.

Auch der im Jahr 2000 von Herzog im fränkischen Lichtenfels gegründeten Concept Laser GmbH, obwohl eine der am schnellsten wachsenden und sehr profitablen jungen Firmen in Deutschland, drohte dieses Schicksal. Das Geschäft mit industriellen 3D-Druckern entwickle sich gerade zum Multimilliarden-Markt, erklärt der Unternehmenschef. Da sei auch Concept Laser zum Wachstum verdammt. Also suchte sich Herzog im vergangenen Jahr einen starken Partner, um „weiterhin Treiber des Marktes zu bleiben und das Wachstum zu gestalten“.

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