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2004 etwa 1000 neue Jobs erwartet Bitkom: IT-Arbeitsplatzabbau endet

Die IT-Branche kommt aus dem Tal der Tränen heraus und das gibt auch positive Impulse für den Arbeitsmarkt. Der Stellenabbau in der deutschen IT-Branche hat nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom in diesem Jahr zumindest ein Ende.

HB HANNOVER. Der Abbau sei durch die Konjunktur bedingt gewesen, teilte der Bitkom am Dienstag auf der Computermesse CeBIT mit. "Das Auslagern von Tätigkeiten ins Ausland hat zu keinem Stellenverlust in Deutschland geführt, sondern Arbeitsplätze gesichert", hieß es. In diesem Jahr würden etwa 1000 neue Jobs in der IT-Branche geschaffen, seit Mitte der 90er Jahre seien es insgesamt 100 000 gewesen.

Dennoch werde die Branche weiter auslagern. "Es wäre eine Unterlassungssünde, Outsourcing nicht zu nutzen", sagte Bitkom - Geschäftsführer Bernhard Rohleder. Nur durch die Integration internationalen Know-hows blieben deutsche Unternehmen auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig. Dieses als mangelnden Patriotismus zu brandmarken, verdrehe die Tatsachen.

Der Bitkom-Vizepräsident Jörg Menno Harms hatte am Wochenende betont, die IT-Branche in den Industrieländern werde in den nächsten Jahren die Produktion von Software-Bestandteilen und Dienstleistungen verstärkt in Billiglohnländer verlagern. "In der Fertigungsindustrie machen wir das seit den 70er Jahren. Die Bereiche Software und Dienstleistungen werden viel schneller den gleichen Gesetzen folgen." Dies werde auch zu Lasten der Arbeitsplätze in Deutschland gehen.

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