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Abzocke mit Anwahlprogrammen Telekom kappt suspekte Dialer-Verbindungen

Nachdem der Bundesgerichtshof vor wenigen Tagen bestätigt hat, dass Netzbetreiber das Risiko der Dialer-Abzocke tragen müssen, ziehen die Unternehmen erste Konsequenzen: Die Telekom hat wegen verbotenen Dialerprogrammen verdächtige Auslandsverbindungen gesperrt.
Dialer können den Zugang zum Internet zu einem teuren Vergnügen werden lassen, Foto: dpa

Dialer können den Zugang zum Internet zu einem teuren Vergnügen werden lassen, Foto: dpa

HB BONN. Betroffen seien Zielrufnummern in verschiedenen kleinen Inselstaaten wie Sao Tomé, Diego Garcia oder Nauru, teilte die Telekom-Festnetzsparte T-Com am Mittwoch in Bonn mit. Die Nummern seien in den vergangenen Wochen verstärkt von so genannten Dialerprogrammen angewählt worden, wie in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und nach Kundenhinweisen festgestellt worden sei.

Um möglichst hohen Schutz für Telekom-Kunden zu bieten, seien die identifizierten Rufnummern gekappt worden. Außerdem gebe es einen Auszahlungsstopp der entsprechenden Carrier-Entgelte. Die Maßnahmen gelten nur für Kunden des Unternehmens. Kunden anderer Unternehmen müssen sich direkt an diese wenden. Bei Dialern handelt es sich um Programme, die im Internet den gewählten Zugang durch eine teure Servicenummer ersetzen.

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