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Andrew Frame Wie der Gründer der App Citizen die Welt beschützen will

Durch die Unruhen seit dem Tod von George Floyd erlangte Citizen traurige Berühmtheit. Umsatz brachte die Sicherheits-App ihrem CEO aber bislang nicht.
12.06.2020 - 15:06 Uhr Kommentieren
Schon mit 17 zog es ihn ins Silicon Valley. Quelle: Citizen APP
Citizen-CEO Andrew Frame

Schon mit 17 zog es ihn ins Silicon Valley.

(Foto: Citizen APP)

San Francisco Andrew Frame hat große Pläne, Bescheidenheit ist nicht seine Sache. „Die Aufgabe von Citizen ist es, die Welt zu beschützen“, schreibt er auf seiner LinkedIn-Seite. Frame, geboren in Las Vegas, ist ein selbstbewusster Mann. Er ist Gründer und CEO der App Citizen, die durch die Unruhen seit dem gewaltsamen Tod von George Floyd in Minneapolis bekannt geworden ist.

Die App wertet eingehende Notrufe bei Polizei oder Feuerwehr in US-amerikanischen Metropolen wie New York, Los Angeles oder Philadelphia aus und sendet den Nutzern Hinweise. Diese bekommen so mit, was um sie herum passiert. Auch, wo beispielsweise gerade demonstriert wird. Zuletzt gehörte Citizen, 2016 gegründet, News-Apps im Apple-Store. An „guten“, sprich chaotischen Tagen, nutzen mehr Menschen die Citizen-App als die Apps von CNN, Buzzfeed oder der New York Times.

Dass er sich besonders für neue Technologien interessiert, war dem öffentlichkeitsscheuen Frame schnell klar. Nach der zehnten Klasse schmiss er die High School, um einen Internetanbieter in Las Vegas zu gründen. Schon mit 17 zog es ihn ins Silicon Valley, wo er beim Netzwerkausrüster Cisco anheuerte. Später verdiente er als Spezialist im Netzwerk-Center des dramatisch wachsenden Unternehmens Facebook Millionen Dollar. Mit 24 gründete Frame die Internet-Telefongesellschaft Ooma, eine Internet-Telefongesellschaft, die heute an der Börse rund 300 Millionen Dollar an der Börse wert ist.

Jetzt aber schenkt er Citizen seine gesamte Aufmerksamkeit. Ob Mord, Entführung, Großfeuer oder Plünderung – die App meldet ihren Nutzern alles, was über Funk gesendet wird. Allein in der Metropole New York gehen pro Tag 10.000 „911-Calls“, also Notrufe, raus.

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    Doch es gibt durchaus auch Kritik an Frame und seiner App. Während sie Bürgern helfen kann, gefährliche Orte zu meiden, kann sie auch Plünderer oder Randalierer zu besonders attraktiven Zielen leiten. Frame ficht das nicht an – im Gegenteil. Er denkt eher daran, Citizen weiter auszubauen, zu einem Facebook für die Nachbarschaft zu machen. Und er denkt natürlich auch daran, wie man mit der App Geld verdienen könnte. Denn noch macht Frame keinerlei Umsatz.

    Mehr: Begräbnis von George Floyd: Vorsicht vor Schwarz-Weiß-Denken

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