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Antivirensoftware IT-Sicherheitsfirma McAfee will zurück an die Börse

Der amerikanische Hersteller von Computersicherheitssoftware McAfee bereitet seine Rückkehr an die US-Börse vor. Ein entsprechender Antrag läuft bei der Börsenaufsicht.
29.09.2020 - 00:48 Uhr Kommentieren
Das Logo des Antiviren-Spezialisten McAfee. Der US-Unternehmen will zurück an die Börse und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Quelle: dpa
IT-Sicherheitsunternehmen McAfee

Das Logo des Antiviren-Spezialisten McAfee. Der US-Unternehmen will zurück an die Börse und hat einen entsprechenden Antrag gestellt.

(Foto: dpa)

Santa Clara Die traditionsreiche IT-Sicherheitsfirma McAfee will nach über zehn Jahren eigenständig an die Börse zurück. Das Unternehmen beantragte am Montag (Ortszeit) eine Aktiennotiz unter dem Tickerkürzel „MCFE“ an der New Yorker Nasdaq. Zum Zeitplan und zum Volumen machte der Antiviren-Dino noch keine Angaben. Als Emissionserlös wurde gegenüber der Börsenaufsicht SEC zunächst nur ein Platzhalterbetrag von 100 Millionen Dollar genannt.

McAfee mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist einer der Pioniere der IT-Sicherheits- und Antiviren-Branche, bekannt auch durch seinen exzentrischen Gründer John McAfee, mit dem die Firma aber abgesehen vom Namen längst nichts mehr zu tun hat. Das 1987 gegründete Unternehmen war bereits bis zur Übernahme durch den Chip-Riesen Intel im Jahr 2010 an der Börse. Intel zahlte damals 7,7 Milliarden Dollar für McAfee, entließ die Firma aber 2017 wieder in die Unabhängigkeit.

Seitdem ist McAfee in Privatbesitz. Mehrheitseigentümer ist der Finanzinvestor TPG, Intel behielt allerdings 49 Prozent. Dem Börsenprospekt zufolge machte McAfee in den sechs Monaten bis Ende Juni einen Nettogewinn von 31 Millionen Dollar, der Umsatz betrug 1,4 Milliarden Dollar. Im Geschäftsjahr 2019 gab es demnach jedoch tiefrote Zahlen, unterm Strich stand ein Verlust von 236 Millionen Dollar. Der Umsatz lag bei knapp 2,7 Milliarden Dollar.

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