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Apple Neue Displays, kantigeres Design, 5G: Das kann das neue iPhone 12

Apple rüstet sich für den neuen Mobilfunkstandard. Das iPhone 12 bekommt auch optisch eine Auffrischung – und wird teurer als das Vorgängermodell.
13.10.2020 Update: 14.10.2020 - 01:43 Uhr Kommentieren
Kaiann Drance, Vizepräsidentin für das Produktmanagement, stellt den neuen Blockbuster vor. Quelle: AFP
iPhone 12

Kaiann Drance, Vizepräsidentin für das Produktmanagement, stellt den neuen Blockbuster vor.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Apple bringt mehr als ein Jahr nach den großen Konkurrenten Samsung und Huawei ein 5G-fähiges Smartphone auf den Markt. Am Dienstagabend stellte der Technologiekonzern seine neue Baureihe, das iPhone 12 vor. 5G wird international derzeit als neuer, schnellerer und leistungsfähiger Mobilfunkstandard etabliert, vielfach befindet sich der Aufbau der entsprechenden Netze jedoch noch am Anfang.

Die Veranstaltung, gestreamt von Apples kalifornischem Unternehmenssitz in Cupertino, war mit „Hi, Speed“ überschreiben und gab entsprechend bereits im Vorfeld einen deutlichen Hinweis, was zu erwarten war.

Derlei Produktvorstellungen stehen bisher im Fokus der Märkte, da Apples Bestseller lange einen erheblichen Anteil am Umsatzwachstum ausgemacht haben. Inzwischen diversifiziert sich der Konzern stärker, etwa bei Cloud-Dienstleistungen.

Dennoch bleibt das iPhone, was vor mehr als zehn Jahren den Anfang des Smartphone-Booms buchstäblich einläutete, das Kernprodukt im Portfolio. Zuletzt hatte vor allem das im April in den Handel gekommene günstigere iPhone SE die Verkäufe angeschoben und dem Konzern mitten in der Krise ein Vierteljahr mit Umsatzzuwächsen in jeder Produktkategorie beschert. Die jüngsten Quartalszahlen wird Apple am 29. Oktober veröffentlichen.

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    Das kann das iPhone 12

    „Heute ist der Start für eine neue iPhone-Ära“, sagte Firmenchef Tim Cook. Die neuen Modelle seien 5G-fähig, böten die Möglichkeit für Interaktionen in Echtzeit und seien ab sofort erhältlich. Und auch das ist neu:

    • Technik: Unter perfekten Bedingungen seien bei Tests Download-Geschwindigkeiten von bis zu 3,5 Gigabit pro Sekunde erzielt worden, teilte der Konzern mit.
    • Optik: Das Apple-Telefon kommt auch mit einem veränderten Design daher – es ist wieder etwas kantiger, wie zuletzt die iPhone-5-Modellreihe. Das iPhone 12 und die Mini-Version gibt es in blau, rot, gelb, grün und schwarz. Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max kommen in schwarz, gold, silber und einem dunklen Blau.
    • Hardware: Das Display-Glas des iPhone 12 soll dank Nanotechnologie deutlich widerstandsfähiger sein als bisher, versprach Apple. So sei viermal wahrscheinlicher, dass das neue Glas Stürze unbeschadet überstehe.
    • Kamera: Ein neues Objektiv-System soll die Qualität von Fotos bei schlechten Lichtbedingungen verbessern – darüber hinaus werden die Bilder wie inzwischen üblich durch Software aufgebessert. Für Profis gibt es ein eigenes RAW-Format.
    • Preis: Das iPhone 12 startet in Deutschland bei gut 876 Euro für die Variante mit 64 Gigabyte Speicher. Apple nimmt bei der Preisberechnung noch die gesenkte Mehrwertsteuer von 16 Prozent als Grundlage. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer läge der Preis bei 899 Euro, also 100 Euro mehr als Apple bei der Einführung des iPhone 11 aufrief. Das iPhone 12 Pro kostet mit 128 Gigabyte Speicher 1120 Euro und das iPhone 12 Pro Max – ebenfalls in der 128-Gigabyte-Version – beginnt bei rund 1218 Euro.
    • Mini-Modell: In der Standard-Version mit 64 Gigabyte Speicher gibt es neben dem iPhone 12 mit einem 6,1-Zoll-Display nun auch ein Mini-Modell mit einem 5,4 Zoll großen Bildschirm für rund 780 Euro.
    • Verfügbarkeit: Das iPhone 12 und das iPhone können ab kommenden Freitag vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 23. Oktober 2020. Im Handel sind die Geräte ab dem 31. Oktober. Die Mini-Version und das iPhone 12 Pro Max sind bis zum 6. November vorbestellbar und eine Woche später im Einzelhandel erhältlich.
    Kantig: So sehen die neuen iPhones aus. Quelle: dpa
    Wie die 5er Modelle

    Kantig: So sehen die neuen iPhones aus.

    (Foto: dpa)

    Das gibt es auch noch

    Apple will mit einem deutlich günstigeren Modell mehr Marktanteil im Geschäft mit vernetzten Lautsprechern gegen Rivalen wie Google und Amazon erobern. Der HomePod Mini soll in Deutschland 96,50 Euro kosten, wie der Konzern ankündigte.

    Damit geht Apple auf das Preisniveau von Konkurrenzmodellen runter – während der erste HomePod mit rund 300 Euro bis zuletzt viel teurer war. Apple setzt dabei neben seiner Sprachassistentin Siri auch auf die Einbindung anderer Funktionen wie die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Räumen zu unterhalten.

    Der HomePod Mini ist rund wie eine kleine Kugel – es ist die Form, auf die jüngst auch Amazon bei seinen erfolgreichen Echo-Lautsprechern mit der Sprachassistentin Alexa wechselte.

    So reagiert die Börse

    Mit seinen neuen Produkten kann Apple die Märkte offenbar nicht überzeugen. Die Aktien des Elektronikkonzerns fielen während der Präsentationsshow zwischenzeitlich um fast drei Prozent. Die anfänglichen Gewinne sind im Handelsverlauf so zu einem Minus von 0,7 Prozent geworden.

    „Heute ist der Start für eine neue iPhone-Ära“, sagt Firmenchef Tim Cook Quelle: AFP
    Apple-CEO Tim Cook

    „Heute ist der Start für eine neue iPhone-Ära“, sagt Firmenchef Tim Cook

    (Foto: AFP)

    Die Börse hatte in den vergangenen Tagen auf die Präsentation hingefiebert. Der Kurs der Apple-Aktie stieg von rund 115 Dollar (rund 98 Euro) vor einer Woche auf mehr als 125 Dollar zum Börsenauftakt am Dienstag. Weil dann etliche Investoren die Gewinne mitnahmen, sackte der Kurs um zwei Dollar auf 123 Dollar ab.

    Warum kommt das neue iPhone erst jetzt?

    Die neue Generation der Apple-Telefone war wegen der Coronakrise nicht wie sonst üblich im September präsentiert worden. Im Frühjahr, als eigentlich eine enge Abstimmung mit den Zulieferbetrieben in China notwendig war, konnten die Apple-Ingenieure nicht nach China fliegen. Außerdem waren die Produktionsstätten von Foxconn und anderen Apple-Partnern wochenlang gesperrt.

    Mehr: Apple verschiebt Maßnahmen für mehr Privatsphäre

    • dpa
    • rtr
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