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Apple Warnung vor Sicherheitslücken beim iPhone

Das Bundesamt für Sicherheitstechnik (BSI) sieht Schwachstellen in Apples Betriebssystem iOS. Sie seien so gravierend, dass Angreifer die komplette Kontrolle über ein iPhone erlangen könnten.
06.07.2011 Update: 07.07.2011 - 07:37 Uhr Kommentieren
Ein iPhone 4. Quelle: Reuters

Ein iPhone 4.

(Foto: Reuters)

San Francisco Mit zunehmender Beliebtheit geraten auch Apple-Produkte immer stärker ins Fadenkreuz von Hackern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer neuen schweren Sicherheitslücke bei Apples Betriebssystem iOS.

Ausgangspunkt ist einmal mehr das Programm Adobe Reader für PDF-Dateien. Die darin verwendeten Bibliotheken enthalten Schwachstellen, die es einem Angreifer erlauben, Schadsoftware auf dem Gerät zu installieren. Schon das Öffnen einer Datei oder das Ansurfen einer Webseite mit infizierten Dateien reichten dafür aus, warnt das BSI.

Die Schwachstellen seien weithin bekannt und es ist damit zu rechnen, dass sie auch ausgenutzt werden. Die Fehler seien so gravierend, warnt das BSI, dass Angreifer die komplette Kontrolle über ein Gerät erlangen können.

Bis zur Bereitstellung eines Sicherheitsupdate rät das BSI dazu, nur PDF-Dateien aus sicheren Quellen zu öffnen. Vor allem Managern die iOS-Geräte beruflich einsetzen rät das Amt zur Vorsicht. In E-Mail integrierte Dokumente könnten für gezielte Angriffe zur Erlangung sensibler Unternehmensdaten genutzt werden. Betroffen sind alle iOS-Versionen einschließlich 4.3.3.

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    Eine in Hacker-Kreisen genutzte Internetseite veröffentlichte am Mittwoch einen Code, um die Software von iPhones und iPads zu knacken und somit zu ermöglichen, auch nicht von Apple autorisierte Anwendungen zu nutzen. Experten zufolge können Hacker mit krimineller Energie mit diesem Code aber auch innerhalb von Tagen schädliche Software entwickeln. Apple sei sich des Problems bei seiner Software iOS bewusst, sagte eine Sprecherin. Der Konzern arbeite an der Lösung des Problems.

    Millionen Kunden von iPad, iPhone und iPod Touch könnten betroffen sein. Seit der Einführung des iPad im vergangenen Jahr hat Apple 25 Millionen der Tablet-PCs verkauft. Allein in den ersten drei Monaten diesen Jahres gingen über 18 Millionen iPhones über den Ladentisch.

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