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Ausweitung der Werbung Google auf Spamkurs?

Der Suchmaschinenbetreiber Google testet derzeit, ob er seine Email-Newsletter-Dienste durch inhaltsbezogene Werbung ergänzen soll, so ein Zeitungsbericht.

hiz DÜSSELDORF. Wie das Wall Street Journal meldet, prüft der Suchmaschinenbetreibern Google derzeit, ob er seine Newsletter durch Werbung profitabler machen kann.

Per Email verteilt das Unternehmen aus dem Silicon Valley Nachrichten an interessierte Empfänger. Nach dem finanziellen Erfolg der so genannten „Sponsored Links“, den Werbehinweisen auf den Suchergebnisseiten, soll dieses Modell auch auf die Emaildienste ausgeweitet werden. Wie bei den Suchergebnissen soll die Werbung dabei inhaltsbezogen sein, davon verspricht sich das Unternehmen die Ansprache der richtigen Zielgruppe.

Im Vorfeld des geplanten Börsengangs schient der Versuch, den Umsatz zu erhöhen, ein logischer Schritt zu sein. Den Erfolg von mit Werbung angereicherten Nachrichten bezweifeln Experten jedoch. So stagniert laut dem Interactive Advertising Bureau (IAB) die E-Mail-Werbung in der ersten Jahreshälfte 2003 bei nur vier Prozent Anteil an der Online-Werbung.

In Zeiten, in denen Spam-Mails die Netze überlasten und viele Empfänger große Teile ihrer elektronischen Post gar nicht mehr öffnen, wird der Schritt zum E-Mail-Marketing nicht selten kritisch gesehen. Laut IAB verlieren – wegen der Spam-Flut – E-Mails rapide an Werbewirkung. Sollten die Empfänger verärgert sein, landet auch Google schnell in den Spam-Sperrlisten. Der dann angerichtete Schaden ist größer, als der kurzfristige Umsatzanstieg. Zumal an anderen Fronten sich die Firmenkunden des Suchmaschinenanbieters nach anderen Angeboten umsehen oder eigne Entwicklungen einsetzten wollen.

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