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Branche vor Cebit im Aufwind High-Tech-Industrie sieht sich als Konjunkturmotor

Die High-Tech-Industrie geht voller Optimismus in die weltgrößte Computermesse Cebit. Die Branche erwartet auch in den kommenden Jahren ein stabiles Wachstum und sieht sich als Konjunkturmotor. Fußball-WM und der Mittelstand sollen in diesem Jahr besondere Impulse geben.

HB HANNOVER. "Wir sind auf einem stabilen Wachstumspfad", sagte der Vizepräsident des Branchenverbandes Bitkom, Heinz Paul Bonn, am Donnerstag in Hannover in einem Ausblick auf die kommende Woche beginnende Messe. Innerhalb der EU werde der Umsatz der ITK-Branche in diesem Jahr um 3,2 Prozent und weltweit um vier Prozent steigen. Für nächstes Jahr erwarte man in Europa 2,9 Prozent und weltweit 3,8 Prozent Wachstum. Dabei verliert die Herstellung von Hardware zunehmend an Bedeutung. Nur noch ein Viertel des Branchen-Umsatzes fällt auf Hardware. Software und Dienstleistungen machen den Rest aus. Dieser Trend werde sich fortsetzen.

Der stabile Wachstumstrend der Branche sei auch "eine große Chance für einen konjunkturellen Aufschwung", betonte Bonn. Man wachse wieder deutlich schneller als die übrige Volkswirtschaft und trage damit überproportional zum Aufschwung bei.

Innerhalb Europas lege der ITK-Markt besonders stark in den neuen EU-Mitgliedstaaten in Osten zu, sagte Bonn weiter. Dort seien in diesem Jahr um sechs Prozent und im kommenden Jahr um 4,9 Prozent höhere Umsätze zu erwarten. Die Cebit sei wegen ihrer geographischen Nähe zu Osteuropa eine ideale Plattform, um die dortigen Märkte zu bedienen.

Bonn unterstrich, dass die Informations- und Telekommunikationstechnik mit der seit 2004 auch auf der Cebit vertretenen Unterhaltungselektronik immer mehr zusammenwachse. Was zusammenwachse, brauche auch eine gemeinsame Messeplattform, sagte er. Dennoch müsse die Cebit eine große internationale Fachbesuchermesse bleiben. Die Unterhaltungselektronik auf der Cebit richte sich primär an den Fachhandel.

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