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Cebit-Leitthema Viele Firmen fürchten die Datenwolke

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Größere Akzeptanz für die Private Cloud

Deutlich aufgeschlossener sind die IT-Verantwortlichen gegenüber der sogenannten Private Cloud, also IT-Dienstleistungen, die über die firmeneigenen Server laufen. Ein Drittel der Unternehmen (34 Prozent) setzt solche Lösungen bereits ein, ein weiteres Drittel (29 Prozent) plant dies oder diskutiert zumindest darüber – ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Die Privat Cloud unterscheidet sich im Grundsatz wenig von herkömmlichen Rechenzentren, erlaubt aber zum Beispiel den Datenzugriff von außerhalb, etwa über das Smartphone.

Besonders häufig kommen Cloud-Dienste in großen Unternehmen zum Einsatz. In der IT- und Telekommunikationsbranche setzen 65 Prozent der Firmen derartige Dienste ein, in der Verkehrs und Logistik-Branche immerhin 44 Prozent, in Chemie und Pharmazie 42 Prozent. Die Erfahrungen mit IT-Dienstleistungen aus der Wolke sind überwiegend positiv, sowohl bei der Private Cloud (83 Prozent mit positiven Erfahrungen) als auch bei der Public Cloud (74 Prozent).

„Für uns ist überraschend, dass Cloud Computing die IT-Anwender so polarisiert“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Trotzdem zeigte er sich davon überzeugt, dass sich die Technologie in der Breite durchsetzt. „Wir glauben, dass die Cloud-Nutzung ein Wettbewerbsfaktor werden kann“, betonte der Unternehmer.

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4 Kommentare zu "Cebit-Leitthema: Viele Firmen fürchten die Datenwolke"

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  • Datenhaltung in der Cloud bedeuten hohe Sicherheits- und Verfügbarkeitsrisiken und Abhängigkeiten von externen Providern und Infrastruktur. Der einzige Grund in die Cloud zu gehen sind vordergründige Einsparpotenziale.

  • Ich würde niemals relevante firmendaten der cloud anvertrauen. Es sit wie inder lebensmittelbranche, irgenwann merkt ein Schlaummeier, das es nicht direkt auffällt, wenn was anderes drin ist als draufsteht. Für die Cloud heisst dass, das der der die Daten hat auch potentiell über die Macht verfügt.
    Und da Missbrauch nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden kann wird dieser um so wahrscheinlicher, je erfolgreicher die Cloud ist.
    Bei privaten Daten ist das nur bedingt ein Risiko, siehe Facebook. Da viel Privates von begrenztem statistischem Wert ist, was der Grund ist, warum die Auguren wieder zunehmend falsch liegen.

    H.

  • Die 80% der Unternehmen mit Angst vor Datenverlusten in der Cloud hat erfahrungsgemäß völlig recht - denken Sie nur an die vielen veröffentlichten Crashs mit 100% Datenverlust! Schön ist, dass sich Cloud-Anbieter mit IT-Sicherheit intensiver beschäftigen. Nur was beschäftigt sie denn da? Ist die Cloud-Verwaltungssoftware unter Sicherheitsaspekten überprüft worden? Selbst wenn ihre Daten in der Cloud verschlüsselt sind: Haben Sie einmal das Verschlüsselungsverfahren unter die Lupe genommen: Ist der Key lang genug, wird er wirklich mal gewechselt? Dokumentation ist geduldig – so etwas muss wirklich sorgfältig geprüft werden, bevor Daten outgesourced werden können!
    Hartmut Pohl

  • Warum die eigenen Daten nicht gleich der Konkurrenz offen legen? Besonders, wenn die Server in den USA stehen und US-Firmen gehören. Jeder ist käuflich.

    Und Privatpersonen sollten besonders acht geben. Mutti sagte doch kürzlich, daß der Zugriff auf die Cloud-Daten seitens des Staates denkbar sei, zur Terrorismusbekämpfung - versteht sich.

    Was würden wir nur ohne dir Terroristen machen?

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