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Cebit Was Firmen von Facebook lernen können

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Der IT-Konzern IBM ist einer der Vorreiter auf diesem Gebiet. Die Amerikaner verkaufen Software und Rechner für diese Zukunftslösungen und wollen ihren Kunden beweisen, dass es sich lohnt zu investieren. Das Traditionsunternehmen entwickelt deshalb die Software für den internen Gebrauch inzwischen in mehr als 100 sogenannten Communities. Dort kommen die Mitarbeiter ähnlich wie in sozialen Netzen zusammen. Die Firma hat dabei viele Methoden aus dem Internet übernommen. So werden nicht nur die Programme öffentlich sichtbar benotet. Auch die Entwickler selbst müssen sich dem Urteil der Kollegen stellen.

Das Ergebnis lässt sich sehen: Die Softwareprojekte werden inzwischen um 30 Prozent schneller abgeschlossen, die Kosten sind um ein Drittel gesunken, und die Qualität ist deutlich gestiegen.

Die E-Mail wird auf absehbare Zeit sicher nicht komplett verschwinden. Schließlich landet auch heute noch ab und an ein Brief aus Papier im Postkorb, und es kriecht ein paar Mal am Tag ein Fax aus dem Gerät. Vor allem, wenn es darum geht, Geschäftspartner außerhalb der eigenen Firma zu erreichen, hat die E-Mail auf absehbare Zeit ihre Vorzüge. Wer Rechtssicherheit braucht, der kommt um die gerade erst eingeführte, speziell geschützte De-Mail nicht herum.

Klar ist auch: Die Umstellung braucht Zeit. Es ist nicht damit getan, einfach neue Software zu installieren und die alten PCs durch moderne Tablet-Rechner zu ersetzen. Klare Regeln sind nötig, wie die Menschen mit den neuen Werkzeugen umgehen sollen. Die Mitarbeiter müssen intensiv geschult werden, weil sich die Abläufe ändern.

Aufhalten lässt sich die Entwicklung gleichwohl nicht. Das liegt vor allem an den jungen Leuten, die jetzt in die Unternehmen kommen. Die Uni-Absolventen von heute sind mit sozialen Netzen wie StudiVz und Facebook aufgewachsen. E-Mails sind für sie von gestern. Deshalb ist gut beraten, wer sich möglichst schnell darüber Gedanken macht, wie sich sein Unternehmen verändern muss.

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1 Kommentar zu "Cebit: Was Firmen von Facebook lernen können"

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  • halte ich für durchaus vernünftig und entlastend.