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Mobile Sicherheit auf der Cebit So wird das Smartphone nicht zur Wanze

Schutz gegen Hacker und Spione: Wer sein Smartphone schützen will, muss einigen Aufwand betreiben. Die Cebit zeigt: Es ist durchaus möglich, Daten und Telefonate geheim zu halten – aber auch umständlich.
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Auf der Cebit ist zu sehen: Das Interesse an IT-Sicherheit ist angesichts der NSA-Affäre so groß wie noch nie. Quelle: Reuters

Auf der Cebit ist zu sehen: Das Interesse an IT-Sicherheit ist angesichts der NSA-Affäre so groß wie noch nie.

(Foto: Reuters)

HannoverTausende Firmengeheimnisse lagern in Hosen- oder Handtaschen: Mit dem Smartphone wird das Büro mobil. Doch das Risiko ist beträchtlich: Gerät das Smartphone eines Mitarbeiters in die falschen Hände, sind strategische Pläne oder vertrauliche E-Mails möglicherweise verloren. Und auch aus der Ferne können Geheimdienst und Hacker an die Informationen gelangen.

Auf der Cebit in Hannover ist zu sehen: Das Interesse an IT-Sicherheit ist angesichts der NSA-Affäre so groß wie noch nie. Die Sensibilität sei deutlich höher, sagt etwa Tatjana Ljubas vom Software-Entwickler Secure-PIM. Auch die Firma Secusmart, bekannt für die Entwicklung des Merkel-Phones, spürt das steigende Interesse. Die Zahl der Anfragen seit den Enthüllungen von Edward Snowden sei zehn Mal so hoch.

Sprecherin Swenja Kremer glaubt, dass das Thema sogar noch mehr in den Fokus rücken wird. „Das ist ähnlich wie mit dem Sicherheitsgurt. Früher haben sich viele gefragt, was das soll. Heute schnallt sich sogar auf dem Rücksitz jeder an.“

Flugmaschinen und tanzende Roboter
huGO-BildID: 35845274 A cameraman shoots Roboy, a humanoid robot developed at the Artificial Intelligence Laboratory of the University of Zurich, at
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Menschenähnliche Roboter zählen auf jeder Elektronikmesse zu den Hinguckern. Wissenschaftler der Universität Zürich präsentieren auf der Cebit in Hannover ihren "Roboy", der Gefühle zeigt und sich wie ein Mensch bewegt.

(Foto: AFP)
huGO-BildID: 35845284 Roboy, a humanoid robot developed at the Artificial Intelligence Laboratory of the University of Zurich, mimics a kiss, at the
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Mittels echter Sehnen- und Muskelbewegungen haben die Wissenschaftler seine Körperbewegungen nachempfunden. Das Ziel: Die Interaktion von Gehirn und Körper besser verstehen.

(Foto: AFP)
'Female' robots pole dance during a demonstration on the Tobit Software stand at the CeBIT trade fair in Hanover
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Am Stand des Softwareherstellers Tobit gibt es diese beiden tanzenden Roboterdamen zu bestaunen.

(Foto: Reuters)
huGO-BildID: 35852769 The ape-like robotic system "Charlie" walks on all of his four limbs during a demonstration at the 2014 CeBIT compute
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Bei diesem Maschinenwesen stand nicht der Mensch, sondern der Affe Pate. Charlie ist ein vierbeiniger Roboter, der einem Schimpansen nachempfunden wurde.

(Foto: AFP)
huGO-BildID: 35852763 The ape-like robotic system "Charlie" balances on his hind legs during a demonstration at the 2014 CeBIT computer tec
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Entwickelt am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, soll der Affenroboter nicht auf Bäume, sondern in Krater klettern: Er ist gedacht für die Erkundung fremder Himmelskörper.

(Foto: AFP)
CeBIT 2014
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Dreidimensionale Handy-Bilder können mit dem Aufsteck-Adapter "Dive" dargestellt werden.

(Foto: dpa)
Cebit
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Manchmal ist es ganz schön mühsam, auf einem kleinen Touchscreen zu tippen. Ein Armband soll Abhilfe schaffen: Damit schreibt man in der Luft, also an eine Art unsichtbare Tafel – die Sensoren im Inneren registrieren die Handbewegungen und errechnen, was der Nutzer meint. Der Text wird drahtlos weitergegeben; bei diesem Prototypen, den das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf der Cebit zeigt, noch an einen PC. Es ist aber durchaus denkbar, die Technologie in tragbare Geräte wie Smartwatches zu integrieren.

(Foto: C. Kerkmann)

Auf der Messe in Hannover stellen sowohl junge als auch etablierte Unternehmen ihre Lösungen vor, von verschlüsselten PDF-Dateien bis hin zum abhörsicheren Telefonat. Doch nicht alle Ideen sind auch alltagstauglich. Was sich die Unternehmen überlegt haben – ein Überblick.

1. Sicherer Zugriff aus der Ferne

Viele Mitarbeiter nutzen private Smartphones und Tablets für den Job. Doch diese Geräte sind anfällig für Abhöraktionen, Hackerangriffe und Viren. Der japanische Software-Entwickler Trend Micro hat deswegen die Applikation Safe Mobile Workforce entwickelt, mit der Nutzer sicher auf Unternehmensdaten zugreifen können sollen.

Raimund Genes, Technischer Leiter des IT-Dienstleisters, bezeichnet das Programm als „virtualisiertes Betriebssystem auf zentralen Servern“. Nur, wenn der Mitarbeiter auf die App von Trend Micro zugreift, kann er Firmendaten einsehen – die aber durch die Anwendung verschlüsselt sind. Wichtig: Die Informationen bleiben dabei immer auf den Servern des Unternehmens.

Der Administrator entscheidet, worauf der Mitarbeiter Zugriff hat. Beispielsweise kann die Geschäftsführung mehr Befugnisse bekommen, oder aber es können bestimmte Seiten geblockt werden. Allerdings muss auch Genes bei der Präsentation zugeben, dass die Anwendung leicht verzögert ist. Sicher ist nicht immer komfortabel.

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