Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

High-Tech-Forum Keine Angst vor der Digitalisierung

Seite 2 von 2:
„Volksverschlüsselung“ soll Daten schützen
Highlights der Computermesse
Der gesprächige Dino
1 von 13

Dieses Spielzeug ist so schlau wie ein Supercomputer: Der Dinosaurier der US-Firma Elemental Path greift auf die Daten des Computersystems Watson von IBM zu. Die Plastikechse versteht menschliche Sprache und beantwortet Fragen. Neben Informationen aus der Wikipedia gibt das Cognitoy auch Bildungsinhalte, Geschichten und Witze von sich. Das Start-up finanziert die Produktion der ersten Charge über eine Kickstarter-Kampagne. (Foto: C. Kerkmann)

Bezahlen per Gesichtserkennung
2 von 13

Gesichtskontrolle, bitte: Wer mit dem Smartphone bezahlen will, kann beim chinesischen Internetkonzern Alibaba dafür künftig die Gesichtserkennung nutzen. Konzernchef Jack präsentierte die Funktion bei der Eröffnung der Messe. Ein ähnliches Prinzip nutzen auch Apple und Samsung für die Bezahlung mit ihren Smartphones, allerdings dient bei ihnen der Fingerabdruck zur Identifizierung.

Der Schlaustrumpf
3 von 13

Die ganze Welt wird smart – warum nicht auch Socken? Dieses Textil beinhaltet Drucksensoren, die messen, wie ein Jogger oder Wanderer den Fuß abrollt. Ein ansteckbares Funkmodul sendet die Daten per Bluetooth zum Smartphone. Eine App zeigt die zurückgelegte Strecke und gibt Tipps für ein gesünderes Laufen. Entwickelt hat das System die Firma Cluster Reply, es soll im Mai zu Preisen um die 100 Euro auf den Markt kommen. (Foto: C. Kerkmann)

Smartphone-Halterung Virtualvizor
4 von 13

Eher skurril mutet dagegen diese Smartphone-Halterung an, bei der das Mobiltelefon direkt vor dem Gesicht getragen wird. Immerhin hat der Nutzer dann die Hände frei, wenn er vor die nächste Laterne läuft.

(Foto: Reuters)
IO Hawk
5 von 13

Der IO Hawk wiegt rund zehn Kilogramm. Bewegt wird das futuristische Fortbewegungsmittel von einem Elektrometer. Der IO Hawk fährt mit bis zu zehn Kilometer pro Stunde durch die Gegend, gesteuert und beschleunigt wird das Gerät durch Bewegungen des Fahrers. Eine Akkuladung reicht für 20 Kilometer. Mit rund 1500 Euro ist das Gerät allerdings nicht ganz billig.

(Foto: ap)
Windows 10
6 von 13

Für Microsoft ist es ein wichtiges Jahr: Der Konzern führt sein neues Betriebssystem Windows 10 ein. Wer einen Vorgeschmack darauf bekommen möchte, kann sich auf der Cebit verschiedene Geräte mit der Software ansehen. Sie läuft nicht nur auf PCs, sondern auch auf Smartphones – Entwickler können ihre Programme so leicht anpassen. Auf den großen Bildschirmen kehrt außerdem das Startmenü zurück. (Foto: C. Kerkmann)

Hochsicherheitstablet
7 von 13

Schick, aber trotzdem sicher: Blackberry hat ein Tablet entwickelt, dass Spaß machen, trotzdem aber die Daten schützen soll. Das Gerät basiert auf dem Galaxy Tab S 10.5 von Samsung, der kanadische Konzern ergänzt es aber um die Sicherheitssoftware der zugekauften Firma Secusmart. Daher auch der Name des Produktes: SecuTablet. Es richtet sich an Behörden oder Firmen mit hohen Sicherheitsanforderungen, was auch den Preis von 2270 Euro erklärt. (Foto: C. Kerkmann)

Ziel werde es in erster Linie sein, Akzeptanz zu fördern und Ängste zu nehmen, betont Neugebauer. „In den USA geht da manches viel schneller als in Deutschland“, sagt er. In der Runde wurde in diesem Zusammenhang auf das Beispiel der roten Gentechnik verwiesen. In Deutschland dauerte die Genehmigung einer Produktionsanlage für das erste künstlich hergestellte Insulin 17 Jahre, in den Vereinigten Staaten nur zwei.

Dabei soll es auch darum gehen, die Bürger im Umgang mit Innovationen zu ertüchtigen. Beispiel Datensicherheit. Viele Bürger gehen immer noch allzu sorglos mit persönlichen Daten um, obwohl es oft ganz einfach ist, sich durch Verschlüsselung zu schützen. Da passt es ganz gut, dass die Fraunhofer-Gesellschaft gerade dazu auf der Computermesse Cebit mit Neuerungen aufwarten kann. Volksverschlüsselung heißt die neue von Fraunhofer entwickelte Software, die automatisch erkennt, welche Anwendungen - zum Beispiel verschiedene Mailprogramme - auf dem Computer, dem Smartphone oder Tablet verschlüsselbar sind und die entsprechenden Schlüssel automatisch zur Verfügung stellt.

Beispiel Digitalisierung der Wirtschaft. Sie könnte auch Chancen bieten, mehr neue Jobs außerhalb der Ballungszentren zu schaffen, meint Neugebauer. „Immerhin leben nur sieben Prozent der Weltbevölkerung in den großen Städten mit über einer Million Einwohnern. 70 Prozent leben in Kleinstädten oder auf dem Land.“ Digitalisierung könnte es möglich machen, die Arbeitsplätze zu ihnen nach Hause zu bringen. In der Folge müssten weniger Menschen zwischen Wohnort und Stadt pendeln. „So können Menschen auch auf dem Land an wissensintensiven Arbeitsplätzen, die sich oft nur in Ballungsräumen befinden teilhaben,“ so Neugebauer. „Innovative Arbeitswelten“ soll daher ein eigener Arbeitsschwerpunkt werden. Auch das war bisher kein Thema der High-Tech-Strategie.

Ein vierter Schwerpunkt soll die Internationalisierung der Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sein. Last but not least will das High-Tech-Forum Strategien für Innovation im Mittelstand entwickeln. Hier sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zuletzt gesunken. Das Gegenteil wird für erforderlich gehalten.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "High-Tech-Forum: Keine Angst vor der Digitalisierung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote