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Chiphersteller 5G-Chips treiben Umsatz bei Qualcomm in die Höhe

Der Chiphersteller hat fast fünf Milliarden Dollar Umsatz gemacht. Die Aktie steigt nachbörslich 13 Prozent. Doch die Verzögerung eines neuen 5G-Smartphone bringt einen Dämpfer.
30.07.2020 - 00:11 Uhr Kommentieren
Der Chipkonzern rechnet für das laufende Quartal mit einem Rückgang von 15 Prozent beim Smartphone-Absatz wegen der Coronakrise. Quelle: dpa
Qualcomm

Der Chipkonzern rechnet für das laufende Quartal mit einem Rückgang von 15 Prozent beim Smartphone-Absatz wegen der Coronakrise.

(Foto: dpa)

San Francisco, San Diego Der Chiphersteller profitiert von der starken Nachfrage nach Teilen für 5G-Mobilfunkgeräte. Das Unternehmen stellte für das laufende vierte Quartal mehr Umsatz in Aussicht. Die Erlöse dürften zwischen 5,5 und 6,3 Milliarden Dollar liegen. Von Refinitiv befragte Analysten rechnen im Schnitt mit 5,78 Milliarden Dollar.

Im Ende Juni abgelaufenen dritten Geschäftsquartal erwirtschaftete Qualcomm einen Umsatz von 4,9 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor lagen die Erlöse bei 9,6 Milliarden Dollar – allerdings flossen damals Milliarden-Zahlungen aus einem Lizenzdeal mit Apple in den Betrag ein. Der Unterschied war auch ein Grund für den Rückgang beim Quartalsgewinn von 2,15 Milliarden auf 845 Millionen Dollar.

Qualcomm hat zudem einen Streit mit dem chinesischen Smartphonehersteller Huawei beigelegt. Huawei dürfe zwar weiterhin keine Qualcomm-Chips kaufen, zahle aber wieder Lizenzgebühren für Mobil-Technik. Dies wird 1,8 Milliarden Dollar in die Qualcomm-Kassen spülen. Die Aktien legten im nachbörslichen Handel 13 Prozent zu.

Allerdings rechnet der Chipkonzern für das laufende Quartal mit einem Rückgang von 15 Prozent beim Smartphone-Absatz als Folge der Coronakrise. Das liege auch am verzögerten weltweiten Marktstart eines „Flaggschiff-5G-Telefons“, wie Qualcomm am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Es gab keine Angaben dazu, um welchen Anbieter es geht. Im September kommen traditionell neue Modelle von Apples iPhones auf den Markt.

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    Prozessoren von Qualcomm stecken in vielen Android-Smartphones. Nach dem Lizenzdeal vom vergangenen Jahr soll Qualcomm aber auch die Modems für Apples iPhone liefern – auch mit dem superschnellen 5G-Datenfunk.

    Mehr: Coronakrise: Glänzende Geschäfte und Nachfrage-Einbruch – so unterschiedlich ist die Lage bei den Chipherstellern

    • rtr
    • dpa
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