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Chipindustrie EU: Infineon darf Konkurrenten Cypress übernehmen

Die EU-Wettbewerbskommission hat grünes Licht für den neun Milliarden Euro schweren Deal gegeben. Nun müssen noch die US-Behörden zustimmen.
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Die EU-Wettbewerbshüter haben den Übernahme von Cypress durch Infineon zugestimmt. Quelle: dpa
Infineon-Fahnen

Die EU-Wettbewerbshüter haben den Übernahme von Cypress durch Infineon zugestimmt.

(Foto: dpa)

Brüssel Die EU hat keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen eine Übernahme des US-Halbleiterherstellers Cypress durch den deutschen Konkurrenten Infineon. Die Wettbewerbskommission gab am Donnerstag grünes Licht für die neun Milliarden Euro schwere Akquisition, wie aus einer in Brüssel veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Die US-Behörden müssen der Übernahme aber noch zustimmen.

Der Dax-Konzern Infineon will mit dem im kalifornischen Silicon Valley beheimateten Konkurrenten nach früheren Angaben zu den globalen Top Ten der Halbleiterbranche aufsteigen. Zusammen mit Cypress soll Infineon nach den Unternehmensangaben vom Juni Nummer eins bei Chips für die Autoindustrie sein und insgesamt Nummer acht der Chiphersteller weltweit.

Große Hoffnungen setzt die Infineon-Chefetage auch auf die „Connectivity“-Komponenten von Cypress. Das sind elektronische Bauteile für vernetzte Geräte und Maschinen, die untereinander kommunizieren. Beispiele dafür sind vernetzte Kühlschränke oder Waschmaschinen.

Die Kalifornier setzten 2018 rund 2,5 Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro) um und verdienten dabei 355 Millionen Dollar. Infineon ist wesentlich größer und kam im Geschäftsjahr 2017/18 auf einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro - der Gewinn lag bei 1,1 Milliarden Euro.

Mehr: Infineon-Chef Ploss verteidigt den milliardenschweren Kauf des Konkurrenten Cypress. Die Produkte selbst zu entwickeln hätte zu viel Zeit gekostet.

  • dpa
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