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Cloud-Anbieter Salesforce soll an Slack-Übernahme interessiert sein – Aktie 25 Prozent im Plus

Salesforce soll Slack ein Übernahmeangebot gemacht haben. Während die Aktie von Slack nach oben schießt, notieren Papiere von Salesforce im Minus.
25.11.2020 Update: 25.11.2020 - 20:10 Uhr Kommentieren
In der Corona-Pandemie hat die Nutzung von Kommunikationsplattformen wie Slack, Teams und Zoom erheblich zugenommen. Quelle: dpa
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In der Corona-Pandemie hat die Nutzung von Kommunikationsplattformen wie Slack, Teams und Zoom erheblich zugenommen.

(Foto: dpa)

San Francisco Der Cloud-Anbieter und SAP-Rivale Salesforce ist Insidern zufolge an einer Übernahme des Bürochat-Dienstes Slack interessiert. Salesforce sei mit einer Übernahme-Offerte an Slack herangetreten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person Reuters. Der auf Cloud-Software spezialisierte US-Konzern betrachte einen Kauf von Slack als eine logische Erweiterung seines Angebots an Unternehmen.

Slack bietet eine gleichnamige App für die Kommunikation unter Kollegen an, die zuletzt auch um Funktionen für die Kommunikation mit Kunden erweitert wurde. Hier berührt Slacks Geschäft das von Salesforce.

In der Corona-Pandemie hat die Nutzung von Kommunikationsplattformen wie Slack, Teams und Zoom erheblich zugenommen. Da viele Menschen von Zuhause aus arbeiten, nutzen sie für Besprechungen mit den Kollegen verstärkt die Messenger-Dienste, die neben Chats auch Audio- und Videoanrufe und -konferenzen ermöglichen.

Die Aktien von Slack Technologies stiegen zwischenzeitlich um rund 30 Prozent, während die Papiere von Salesforce knapp fünf Prozent an Wert verloren. Zuletzt notierte die Slack-Aktie 25 Prozent im Plus bei 37 Dollar. Salesforce und Slack waren für Stellungnahmen nicht zu erreichen.

Bevor die Übernahmegerüchte Slacks Aktienkurs in die Höhe schießen ließen, hatte das Unternehmen am Aktienmarkt aber vom Homeoffice-Boom nur minimal profitiert: Mit knapp 30 Dollar lag die Aktie nur fünf Dollar über dem Kurs vom Jahresbeginn.

Die harte Konkurrenz von Microsoft Teams, das Unternehmen mit einer Lizenz für Microsoft Office kostenlos nutzen können, hatte Anleger an Slacks Wachstumshoffnungen zweifeln lassen.

Im Verbund mit Salesforce hätte Slack bei vielen potenziellen Kunden einen Fuß in der Tür und könnte gebündelt mit anderen Salesforce-Softwarelösungen gekauft werden.

Dass es zu der Übernahme kommt, ist allerdings nicht ausgemacht. Salesforce hat in den vergangenen Jahren zwar viele Konkurrenten übernommen. Bei der geplanten Übernahme von Twitter im Jahr 2016 machte Gründer und CEO Marc Benioff aber schon einmal einen Rückzieher.

Mit Agenturmaterial

Mehr: Slack ist ein Gewinner der Coronakrise

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