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Cyberangriff in Ukraine Staatlicher Stromversorger mit Virus infiziert

Wieder ein Cyberangriff und wieder trifft es die Ukraine. Zum zweiten Mal in dieser Woche wurde das Computersystems des staatlichen Stromversorgers Ukrenergo attackiert. Diesmal hält sich der Schaden in Grenzen.
30.06.2017 - 10:32 Uhr Kommentieren
Das Computersystem des Versorgers war schon zu Wochenbeginn von einem Virus infiziert worden, der sich von der Ukraine auf Tausende Computer weltweit ausbreitete. Quelle: Reuters
Stromversorger Ukrenergo

Das Computersystem des Versorgers war schon zu Wochenbeginn von einem Virus infiziert worden, der sich von der Ukraine auf Tausende Computer weltweit ausbreitete.

(Foto: Reuters)

Kiew In der Ukraine ist der staatliche Stromversorger Ukrenergo erneut Ziel einer Cyberattacke geworden. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, bei dem Angriff am Donnerstag sei kein großer Schaden entstanden. Das Computersystem des Versorgers war schon zu Wochenbeginn von einem Virus infiziert worden, der sich von der Ukraine auf Tausende Computer weltweit ausbreitete.

Der neue Computervirus unterscheide sich von dem vorhergehenden, teilte Ukrenergo weiter mit. Er ähnele der Schadsoftware „WannaCry“. Diese hatte im Mai Zehntausende Computer weltweit erfasst und blockiert.

Derzeit wird untersucht, wie sich der „Petya“ oder „NotPetya“ genannte Verschlüsselungstrojaner zu Wochenbeginn von der Ukraine über die Firmennetze internationaler Unternehmen weiterverbreitete. Mehrere Konzerne meldeten zum Teil massive Störungen. Über die Urheber und das Motiv besteht noch Unklarheit. In Deutschland waren nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) eine „geringe zweistellige Zahl von Unternehmen“ betroffen. Die Infektion sei aber noch nicht zu Ende, sagte BSI-Chef Arne Schönbohm am Donnerstag in einem Reuters-Interview.

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