Cyberwaffen Schwieriges Abrüsten

Trojaner, Online-Banking-Betrug, Spam-Versand – können Ermittler einen Cyberangriff aufdecken, beginnt ein neuer Kampf: Die betroffenen Computer müssen gereinigt werden. Doch brauchen die Behörden dafür Hilfe.
Cyberwaffen nach der Übernahme vom Netz zu nehmen, ist eine heikle Sache. Quelle: dpa
Netzwerkkabel

Cyberwaffen nach der Übernahme vom Netz zu nehmen, ist eine heikle Sache.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Triumph war fast perfekt: Anfang Dezember 2016 traten niedersächsische Staatsanwälte und Polizisten vor die Kameras, um die Zerschlagung des internationalen Cyberkriminellen-Rings „Avalanche“ zu verkünden. Den Strafverfolgern war es gelungen, gleichzeitig mehr als 20 hochgefährliche Cyberwaffen zu übernehmen. Sie hatten Verdächtige in mehreren Ländern verhaftet. „Das war ein wichtiger und erfolgreicher Schlag gegen die Cybermafia“, jubelte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sprach von einer „Kampfansage an die internationale Kriminalität im Cyber-Raum“, die in ihrer Dimension „einmalig“ gewesen sei.

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