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Das modulare Rechnerkonzept des amerikanischen IT-Konzerns hat sich bewährt IBM baut den schnellsten Supercomputer

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„Wir bauen unsere Supercomputer mit handelsüblicher Technik und können die Systeme Stück für Stück zu immer leistungsstärkeren Systemen ausbauen“, sagt Dave Turek, Leiter der Supercomputer-Entwicklung bei IBM.Eine technische Hürde für die BlueGen-Technik sei nicht in Sicht. Turek erwartet, dass es in spätestens drei Jahren einen ersten Petaflop-Rechner mit der IBM-Technik geben wird.

NEC hat zwar ebenfalls seine Superrechnertechnik modernisiert und setzt energiesparende Prozessoren ein. Der japanische Konzern kann aber auf Grund eines anderen Konzepts maximal 512 Module miteinander verknüpfen und erzielt so mit seinen „SX-8“-Systemen nur eine Rechenleistung von 65 Teraflops pro Sekunde.

Die Japaner setzen daher bei der Entwicklung eines Petaflop-Rechners auf eine komplett neue Technik. So arbeitet NEC in einem Projekt mit, das vom japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport und Wissenschaft in Auftrag geben wurde. Ziel ist es, eine optische Signalübertragung zu entwickeln, die die herkömmliche elektrische Übertragung zwischen den Prozessoren und dem Speicher ersetzen soll. Dabei soll die Übertragungsgeschwindigkeit auf mehr als 20 Terabytes pro Sekunde je Prozessor gesteigert werden. Eine solche Signalübertragungsleistung wäre mehr als 20 mal schneller als mit der gegenwärtigen Technologie.

Das Projekt gilt als ein Schlüssel für den Ausbau der IT Infrastruktur in Japan - sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die industrielle Produktentwicklung in Bereichen wie neue Materialien, Arzneimittelforschung, Automobil- und Luftfahrtindustrie.

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