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Deep Web Die dunkle Seite des Internets

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Keinen Gefallen tun sich Webmaster, die mit ihrem Auftritt zwar gefunden werden wollen, dabei aber ausschließlich auf Flash-Inhalte setzen, die anders als HTML-Text von Suchmaschinen nicht ausgelesen werden können. Zwar kann die Website über den Titel gefunden werden, nicht aber über die Wörter im eigentlichen Inhalt.

Für Forscher interessant sind vor allem kostenpflichtige wissenschaftliche Datenbanken. In einigen Fällen können aber auch dynamische Daten aufschlussreich sein, die beispielsweise im sogenannten Web 2.0, also auf Seiten wie Facebook und Twitter, entstehen. Dynamische Webseiten wie Facebook generieren mit jedem Aufruf Inhalte, die so nur der Nutzer nach Anmeldung sehen kann - und von Suchmaschinen nicht erfasst werden. Bei dem Microblogging-Dienst beispielsweise sind zwar die meisten Nachrichten ungeschützt - die Zusammenstellung der Kurznachrichten für jeden einzelnen User bleibt Suchmaschinen aber verborgen. Sie ist abhängig davon, welche Nachrichten der Benutzer abboniert hat. In sozialen Online-Netzwerken wie Facebook und StudiVZ sind außerdem viele der Inhalte von den Benutzern als privat gekennzeichnet, sodass sie nur angemeldeten Freunden zugänglich sind.

Die Indizes der Suchmaschinen wachsen weiter

Allerdings haben seit der erstmaligen Thematisierung des Deep Webs im Jahr 2001 Suchmaschinen einiges unternommen, um auch diese Winkel des Webs auszuleuchten. "Suchmaschinen sind heute z.B. in der Lage simulierte Nutzeranfragen (Suchbegriffe) an Datenbanken zu stellen und die Ergebnisse anschließend zu indexieren", sagt Mayr. Und das durchsuchbare Wissen der Welt wird auch abseits davon immer größer: Google hat vor einiger Zeit begonnen, auch dem indexierten Web-Wissen auch Bücher hinzuzufügen. Mit Google Scholar macht der Suchmaschinen-Gigant außerdem wissenschaftliche Inhalte zunehmend für das Web durchsuchbar.

Es gibt allerdings auch den gegenteiligen Trend: So öffnete die New York Times ihr gesamtes Archiv für das Internet, machte die Entscheidung aber später wieder rückgängig. Auch verschiedene andere Nachrichtenseiten machten ihre Inhalte teilweise kostenpflichtig oder planen das Verschließen der Inhalte.

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