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Dennis Romberg im Interview Verbraucherschützer über Highspeed-Vertrag: „Bestehen Sie auf Ihrem Recht“

Die „Marktwächter Digitale Welt“ der Verbraucherzentrale empfehlen Nutzern einen Geschwindigkeitscheck – zum Beispiel mit einem Breitbandmesstool.
07.08.2019 - 16:58 Uhr Kommentieren
„Die Netzbetreiber können keine Mindestgeschwindigkeit garantieren.“ Quelle: cc-by-sa Andrea Katheder
Dennis Romberg

„Die Netzbetreiber können keine Mindestgeschwindigkeit garantieren.“

(Foto: cc-by-sa Andrea Katheder)

Düsseldorf Referent Dennis Romberg vom Verbraucherzentrale Bundesverband beobachtet, dass Mobilfunknutzer oft für mehr Leistung zahlen, als sie bekommen. Er rät zu prüfen, ob ihnen ein Sonderkündigungsrecht zusteht.

Herr Romberg, trotz Highspeedvertrag dauert der Download ewig. Wie kann das sein?
Es ist ärgerlich, aber die Betreiber dürfen mit maximalen Geschwindigkeiten werben. Dabei handelt es sich dann um Downloadraten, die es oftmals gar nicht gibt.

Wäre es nicht besser, die Kunden würden für eine Mindestgeschwindigkeit bezahlen?
Die Netzbetreiber können keine Mindestgeschwindigkeit garantieren. Das ist ein Problem: Die Datenübertragungsrate hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Zahl der Menschen, die an einem Ort ins Netz wollen. So würde die Mindestangabe auf einem Konzert immer unterschritten werden.

Was kann ich als Kunde tun, wenn ich merke, dass ich in einem Funkloch wohne und das Internet immer langsam ist?
Nutzer sollten schon vor Vertragsabschluss prüfen, ob sie an ihrem Wohnort Empfang haben. Das lässt sich auf Verfügbarkeitskarten der Bundesnetzagentur sehen. Für 4G sollten Sie nur zahlen, wenn der Standard auch erreichbar ist.

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    Welche rechtliche Handhabe haben Nutzer gegen den Anbieter, wenn Versprechen und Leistung auseinanderklaffen?
    Wenn sie später feststellen, dass sie trotz Highspeed-Vertrag nur zehn Megabit bekommen, ist das ein Grund, sich beim Netzbetreiber zu beschweren: Hört mal, ich kriege nicht, was ihr mir versprecht. Ich möchte einen Rabatt oder mein Sonderkündigungsrecht durchsetzen. Bestehen Sie auf Ihrem Recht.

    Wie lässt sich belegen, dass das Internet zu langsam ist?
    Da empfehle ich das Breitbandmesstool der Bundesnetzagentur. Damit lässt sich das stationäre Internet, aber auch die mobile Datenübertragungsrate messen. Allerdings reicht eine einzelne Überprüfung nicht, da gibt es mehrere Kriterien für die Beanstandung. Und, Achtung: Die geringe Geschwindigkeit kann auch an dem Gerät liegen.

    Mehr: Telekom, Vodafone und O2 werben mit hohen Downloadraten für ihre 4G-Tarife. Eine Auswertung zeigt: Bei den Kunden kommt nur ein Bruchteil des Top-Tempos an.

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