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Desinformationsnetzwerke Facebook sperrt Konten von Bolsonaro-Mitarbeitern und früherem Trump-Berater

Im Kampf gegen Desinformationen löscht Facebook erneut Dutzende Konten. Der Social-Media-Riese erwartet, dass weitere politische Akteure rote Linien überschreiten werden.
09.07.2020 - 00:21 Uhr Kommentieren
Das Netzwerk wird für seinen Umgang mit Hass und Hetze kritisiert. Quelle: AP
Facebook

Das Netzwerk wird für seinen Umgang mit Hass und Hetze kritisiert.

(Foto: AP)

San Francisco/London/Brasilia Facebook geht nach eigener Auskunft gegen Mitarbeiter des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro vor und gegen einen früheren Berater von US-Präsident Donald Trump. Das Online-Netzwerk teilte am Mittwoch mit, ein Desinformationsnetzwerk von brasilianischen Konten gesperrt zu haben, die spalterische politische Botschaften verbreitet hätten.

Sie werden Personen zugeordnet, die für Bolsonaro sowie dessen Söhne Eduardo und Flavio gearbeitet haben sollen. Es gehe um mehr als 80 Konten auf Facebook und dem konzerneigenen Videodienst Instagram.

Außerdem gab Facebook bekannt, 50 persönliche und geschäftliche Seiten gelöscht zu haben, die mit dem langjährigen Trump-Berater Roger Stone in Verbindung gebracht werden. Stone und seine Partner hätten gefälschte Konten und Follower genutzt, um Stones Bücher und Beiträge anzupreisen.

Trumps ehemaliger Wahlkampfberater wurde in Zusammenhang mit der Russlandaffäre nach der Präsidentenwahl 2016 wegen Falschaussage vor dem Kongress und Zeugenmanipulation zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Er soll diese kommende Woche antreten.

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    Facebooks Cybersicherheits-Chef Nathaniel Gleicher sagte, die Löschungen zeigten, dass Praktiken wie im Falle Stones nicht geduldet würden. "Wir gehen davon aus, dass weitere politische Akteure diese rote Linie überschreiten werden und koordinierte unechte Auftritte nutzen, um die öffentliche Debatte zu beeinflussen."

    Facebook sieht sich mit zunehmendem Druck konfrontiert, stärker gegen Hassrede und Falschinformationen vorzugehen. Auf Initiative von Bürgerrechtsgruppen haben sich zahlreiche Firmen einem einmonatigen Werbeboykott angeschlossen.

    Mehr: Facebook-Europachefin zu Werbeboykott: „Wir sind sehr, sehr alarmiert“.

    • rtr
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