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Deutsche Bank einigt sich auf Worldcom-Vergleich

Die Deutsche Bank hat sich mit ehemaligen Aktionären des Pleite gegangenen US-Telekomkonzerns Worldcom auf einen Vergleich geeinigt.
Ehemalige Worldcom-Zentrale Quelle: dpa

Die Deutsche Bank zahlt nach dem Worldcom-Skandal.

(Foto: dpa)

dpa NEW YORK/FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat sich mit ehemaligen Aktionären des Pleite gegangenen US-Telekomkonzerns Worldcom auf einen Vergleich geeinigt.

Die Bank zahle zur Beilegung der Angelegenheit 325 Mill. Dollar (242 Mill. Euro), teilte das Institut in den USA mit. Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2004 werde dadurch mit 74 Mill. Euro belastet und reduziere sich auf 2,47 Mrd. Euro.

Der Deutschen Bank und weiteren Instituten war von Aktionären vorgeworfen worden, sie hätten dabei geholfen, Worldcom-Anleihen für rund 15 Mrd. Dollar zu verkaufen, obwohl sie angeblich bereits wussten, dass die Telefongesellschaft ihre tatsächliche finanzielle Lage verschleiert hatte.

Die Bank of America zahlte in einem ähnlichen Vergleich 460,5 Mill. Dollar, die Citigroup 2,65 Mrd. Dollar. Worldcom war in den größten Bilanzbetrug und das größte Insolvenzverfahren der US-Wirtschaftsgeschichte verwickelt. Die Worldcom-Aktien wurden wertlos. Der Konzern hatte sich nach dem Skandal in MCI umbenannt.

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