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Deutschland und USA Vorbereitungen auf 5G lösten Störungen im Telekom-Mobilfunknetz aus

Die Mobilfunkanbieter arbeiten mit Hochdruck am 5G-Ausbau. Bei der Telekom ist dabei ein Fehler passiert, der Teile des Mobilfunknetzes lahmlegte.
16.06.2020 Update: 16.06.2020 - 13:08 Uhr Kommentieren
Es gab Probleme mit dem Mobilfunkempfang und dem mobilen Internet. Quelle: Reuters
Telekom

Es gab Probleme mit dem Mobilfunkempfang und dem mobilen Internet.

(Foto: Reuters)

Bonn, New York Umbauarbeiten am Netz der Deutschen Telekom für die neue Mobilfunkgeneration 5G haben in der Nacht zum Dienst zu Störungen im Mobilfunknetz des Providers geführt. „Wir hatten in der Nacht einen Ausfall in unserer Infrastruktur. Das hängt damit zusammen, dass wir gerade aktiv das Netz umbauen“, sagte Konzernchef Timotheus Höttges am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Wegen des bevorstehenden 5G-Starts werde die Telekom in den kommenden Wochen und Monaten im Netz viel umbauen. „Da ist es heute Nacht zu einem Ausfall gekommen. Dafür entschuldige ich mich, wenn Kunden davon betroffen sein sollten.“ Seit Dienstagmorgen liefen alle Infrastrukturen wieder reibungslos.

Ein Firmensprecher sagte, die Probleme seien seit etwa sieben Uhr morgens wieder behoben gewesen. „Man kann jetzt wieder normal telefonieren und den Datenverkehr nutzen.“ Höttges betonte, der Ausfall habe nichts mit der Einführung der Corona-Warn-App zu tun, die am Dienstagmorgen um zwei Uhr online gestellt wurde. Wenige Stunden nach dem Start der Smartphone-Anwendung zur Nachverfolgung von Infektionsketten hätten bereits mehr als 100.000 Nutzer die Anwendung installiert, sagte Höttges.

Das Festnetz war nicht betroffen, sondern lediglich Teile des Mobilfunknetzes. So hatten Telekom-Kunden über die Internetportale allestoerungen.de und netzwelt.de sowie Twitter Probleme mit dem Mobilfunkempfang und mit dem mobilen Internet gemeldet, unter anderem in den Großräumen Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Auch im Kurznachrichtendienst Twitter meldeten in der Nacht Nutzer Probleme.

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    Von den Ausfällen waren nicht nur Kunden in der Bundesrepublik, sondern auch in den USA betroffen, wie der Konzern mitteilte. Die Probleme in den beiden Ländern hingen jedoch nicht miteinander zusammen, sagte ein Telekom-Sprecher. Dass es in beiden Netzen zu Problem kam sei „reiner Zufall“. Beide Netze seien völlig getrennt. Der Konzern analysiere die Schwierigkeiten. „Die Ursachenforschung läuft“, sagte der Sprecher.

    Bei der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US kam es zu umfangreichen Störungen. Technologie-Chef Neville Ray schrieb auf Twitter, man arbeite daran Telefonie und mobilen Datenverkehr wieder völlig herzustellen. Er rief dazu auf, Alternativen wie den Messengerdienst WhatsApp zu verwenden.

    Die US-Branchenaufsicht Federal Communications Commission (FCC) hat eine Untersuchung der landesweiten Störung angekündigt. „Der Ausfall des T-Mobile-Netzwerks ist nicht akzeptabel. Die FCC leitet eine Untersuchung ein. Wir fordern Antworten – und das auch für die amerikanischen Verbraucher“, erklärte der Leiter der Telekommunikations-Regulierungsbehörde, Ajit Pai, auf Twitter.

    Nach Rays Angaben waren T-Mobile-Nutzer im ganzen Land betroffen. Das Unternehmen war zunächst nicht für weitere Fragen zu erreichen. Die beiden anderen großen Mobilfunkanbieter in den USA, AT&T und Verizon, erklärten, in ihren Netzen gebe es keine Probleme.

    Mehr: Während alle anderen Unternehmen unter der Coronakrise leiden, kann der Telekommunikationsriese Telekom aus Bonn bei Umsatz und Gewinn zulegen.

    • seu
    • dpa
    • ap
    • rtr
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