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Die neue Netztechnik HSDPA Software beschleunigt UMTS-Netze

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Doch der Wettbewerb zwischen den Ausrüstern hält sich in Grenzen, da es kaum neue Kunden zu gewinnen gilt. Die Aufrüstung der Netze bei den Netzbetreibern übernimmt der Ausrüster, der auch das UMTS-Netz geliefert hat. Diese Aufträge dürften den Ausrüstern allerdings sicher sein. "Wir gehen davon aus, dass 100 Prozent unserer Kunden ihre UMTS-Netze mit HSDPA aufrüsten werden", sagt Ericsson-Manager Bäck.

Für viele der UMTS-Netzbetreiber ist die Nachrüstung der Netze mit einem vergleichsweise geringen Aufwand verbunden. Bei der Installation der meisten UMTS-Netze war die Weiterentwicklung zu größeren Bandbreiten bereits geplant. Daher sind viele Basisstationen dafür bereits ausgelegt.

Die Netzbetreiber wollen HSDPA so schnell wie möglich einführen. "Wir gehen davon aus, dass es Anfang kommenden Jahres die Marktreife erreicht hat", sagt T-Mobile Cheftechniker Hamid Akhavan. Ein exaktes Datum für den Start will er noch nicht nennen. "Wir werden aber auf jeden Fall einer der ersten sein, die mit HSDPA in den Markt gehen wird", kündigte Akhavan an.

"Wir werden HSDPA im Laufe des Jahres 2006 in unserem Netz anbieten", sagt O2-Chef Rudolf Gröger. Allerdings verfolgt O2 dabei eine eigene Strategie. "Wir führen in Kürze ein Produkt für das Internetsurfen über Mobilfunk für zu Hause ein", erklärt Gröger. Dabei überträgt ein Sender innerhalb der Wohnung die Daten über WLAN (Wireless Local Area Network) und nach außen des Hauses über eine UMTS-Verbindung, die die Daten über das Mobilfunknetz weiterleitet. "Durch HSDPA steigt vielleicht der Anreiz, auf einen Festnetzanschluss ganz zu verzichten", hofft Gröger.

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