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Mensch und Maschine

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(Foto: dpa)

Digitaler Job-Monitor Der Bedarf an Spezialisten für Künstliche Intelligenz hat sich abermals verdoppelt

Auch im ersten Quartal konnten Unternehmen wichtige Digitaljobs nicht besetzen. Besonders stark wächst die Nachfrage nach Social-Media-Spezialisten.
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Berlin In der digitalen Transformation verdoppelt sich der Bedarf an Spezialisten für künstliche Intelligenz jedes Jahr. Der digitale Job-Monitor für das erste Quartal 2019 weist abermals ein Wachstum der ausgeschriebenen Stellen für KI-Fachleute von mehr als 100 Prozent auf. Das ist der höchste Wert unter allen untersuchten Ausschreibungen für Digitaljobs. Auch die Zahl der Unternehmen, die diese Datenspezialisten suchen, zeigt mit 78 Prozent Wachstum den größten Wert auf.

Für den digitalen Job-Monitor des Handelsblatts durchforstet die Berliner Index-Gruppe alle ausgeschriebenen Stellen in gedruckten Medien, Online-Stellenbörsen und 130.000 Websites nach den Profilen für 16 Digital-Berufe, denen in der digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft eine besonders hohe Bedeutung zukommt.

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Außergewöhnlich stark hat im ersten Quartal auch die Nachfrage nach Spezialisten für Social Media zugenommen: Die Zahl der ausgeschriebenen Positionen hat im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent zugelegt; die Anzahl der suchenden Unternehmen ist um 43 Prozent gestiegen.

Viele B2B-Unternehmen engagieren sich im Moment in Geschäftsnetzwerken wie Linkedin, indem sie die Präsenz ihrer Führungskräfte erhöhen. Nicht nur künftige Mitarbeiter, sondern auch Investoren erwarten diese neue Art der Kommunikation, um die klassische Öffentlichkeitsarbeit zu modernisieren.

Die größte Nachfrage besteht weiterhin nach Fachleuten für Online-Marketing und Cloud-Computing, die aber noch aus der ersten Welle der Digitalisierung stammen. Die zweite Welle, die von „Deep-Tech-Innovationen“ bestimmt wird, ist allerdings in Deutschland noch nicht weit verbreitet. Zum Beispiel hat Index nur 1000 Ausschreibungen für Robotik-Spezialisten gezählt.

Die meisten offenen Digitaljobs haben erstmals Unternehmen in Bayern ausgeschrieben, gefolgt von Baden-Württemberg, Hessen und Berlin. Die höchsten Digitalanteile an allen ausgeschriebenen Positionen weisen Hamburg, Hessen und Baden-Württemberg auf. Am Ende der Rangliste liegen Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt, in denen Digitaljobs faktisch keine Rolle am Arbeitsmarkt spielen.

Mehr: Deutschland droht, den in Sachen künstliche Intelligenz den Anschluss zu verlieren. Daran sind auch die Unternehmen schuld, schreibt Holger Schmidt im Handelsblatt-Expertenrat.

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit der digitalen Ökonomie. Zunächst als Journalist, heute als Keynote-Speaker, Autor und Uni-Dozent. Die Schwerpunkte des Volkswirts liegen auf den Themen Digitale Transformation, Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz und Arbeit 4.0.

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