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Digitales Geschäft Offenbar erlässt Apple von Corona betroffenen Firmen die App-Store-Gebühren

Normalerweise streicht der Konzern 30 Prozent der Erlöse von App-Store-Verkäufen ein. Medienberichten zufolge erlässt Apple nun einigen Firmen die Gebühr bis zum Ende des Jahres.
26.09.2020 - 14:12 Uhr Kommentieren
Der Hersteller von iPhones und iPads verdient an vielen Verkäufen mit, die über die Apps auf den Geräten getätigt werden. Quelle: AP
App Store

Der Hersteller von iPhones und iPads verdient an vielen Verkäufen mit, die über die Apps auf den Geräten getätigt werden.

(Foto: AP)

Köln Der Technologieriese Apple geht einen unerwarteten Schritt und erlässt einigen Unternehmen die Gebühren für Verkäufe im App Store der Firma. Dies geht aus einem Bericht der Wirtschaftszeitung„Financial Times“ hervor. Normalerweise bekommt Apple 30 Prozent von dem Geld, das Nutzer im für App-Store-Einkäufe ausgeben. Die Ausnahme soll bis Ende des Jahres für die Firmen gelten, die ihr Geschäft durch die Corona-Pandemie ins Internet verlagern mussten und nun versuchen, mit Online-Dienstleistungen Geld zu verdienen. Die Befreiung soll sich auf die Verkäufe über die iPhone-Apps von Unternehmen wie Facebook, Airbnb und die Übungs-Klassenbuchungsplattform ClassPass auswirken.

Zuvor hatte Facebook Apple dafür kritisiert, kleinere Unternehmen mit der Gebühr bei der Verlagerung ihres Geschäfts zu behindern. Nun hat Apple eingelenkt: Bis zum Ende des Jahres darf Facebook Zahlungen für Einkäufe über den hauseigenen Finanz-Service Facebook Pay abwickeln.

Ausgenommen davon sind Käufe in Videospielen, wie etwa im beliebten Spiel „Fortnite“. Die Entwicklerfirma Epic Games streitet momentan mit Apple vor Gericht darum, ob der App-Store-Betreiber die Gebühren pauschal erheben darf.

Vor kurzem hatte sich Epic mit 12 weiteren Firmen zusammengetan, darunter der Musik-Streamingdienst Spotify und der Dating-App-Anbieter Match, um für eine Reform im App-Store-System zu sorgen. Die selbst ernannte „Coalition for App Fairness“ will Apple zu mehr Transparenz verpflichten. Im Kern geht es auch darum, Apple weniger stark an den eigenen Umsätzen beteiligen zu müssen.

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    Apple hat zuvor bereits auf Kritik vom Vorsitzenden des Kartellrechtsausschusses im US-Repräsentantenhaus, David Cicilline, reagiert. Dieser hatte die Gebührenstruktur als „Wegelagerei“ bezeichnet. „Um sicherzugehen, dass jeder Entwickler ein erfolgreiches Geschäft aufbauen kann, bietet Apple ein klares, konsistentes Set an Regeln, die für alle gleich sind“, schreibt das Unternehmen auf seiner Website.

    Mehr: Einige App-Entwickler haben sich gegen den Tech-Konzern verbündet. Die „Coalition for App Fairness“ fordert neue Regeln – nicht ganz uneigennützig.

    • tse
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