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Digitask Staatstrojaner könnte von hessischer Firma stammen

Der vom Chaos Computer Club enttarnte Staatstrojaner könnte von der Firma Digitask stammen. Der Hersteller "spezieller Sicherheits- und Kommunikationslösungen für Behörden" ist bei Datenschützern ein alter Bekannter.
10.10.2011 - 12:52 Uhr 3 Kommentare
Stammt dieser Code des Staatstrojaners aus Hessen? Laut

Stammt dieser Code des Staatstrojaners aus Hessen? Laut "Frankfurter Rundschau" gibt es gute Indizien dafür.

(Foto: dapd)

Berlin Die staatliche Spionagesoftware, die der Chaos Computer Club analysiert (PDF) hat, stammt vermutlich von der Firma Digitask im hessischen Haiger, die auch den Bayerntrojaner entwickelt haben soll. Das berichtet die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf Dokumente aus dem bayerischen Justizministerium, des Oberlandesgerichtspräsidenten und von Generalstaatsanwälten.

Bei Wikileaks im Januar 2008 veröffentlichte Dokumente beschreiben bereits die Zusammenarbeit zwischen Digitask und der bayerischen Landesregierung. Auch der österreichische IT-Journalist Erich Möchel vermutet Digitask hinter dem Bundestrojaner.

"Die Digitask GmbH ist bundesweit führender Anbieter von speziellen Sicherheits- und Kommunikationslösungen für Behörden", erklärt das Unternehmen in einer Selbstdarstellung.

"Zur Verschleierung der eigenen IP-Adresse müssen noch zwei Proxyserver von Ihrem Amt angemietet werden", riet Digitask laut Frankfurter Rundschau den bayerischen Behörden. "Es empfiehlt sich hier, einen Proxy in Übersee zu mieten."Der Chaos Computer Club berichtete über den Staatstrojaner: "Zur Tarnung der Steuerzentrale werden die ausgeleiteten Daten und Kommandos obendrein über einen in den USA angemieteten Server umgelenkt."

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    Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2008 gegen den Staatstrojaner für die Onlinedurchsuchung in Nordrhein-Westfalen geurteilt. Danach wurde an einer geänderten Variante der Spionagesoftware gearbeitet, die als "Quellen-TKÜ-Software" jedoch ausschließlich zur Überwachung von VoIP verwendet werden darf. Doch die dem Chaos Computer Club vorliegende Software kann weit mehr, nämlich die Inhalte per Bildschirmfoto ausspionieren. Das sollen die extrahierten Binärdateien der Schadsoftware belegen. Die Funktionen des Bundestrojaners lassen sich zudem durch Nachladen erweitern. Damit werde der Vollzugriff auf den Rechner möglich, zum Hinterlegen gefälschten belastenden Materials oder zum Löschen von Dateien, erklärte der Chaos Computer Club.

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    3 Kommentare zu "Digitask: Staatstrojaner könnte von hessischer Firma stammen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Bundestrojaner ist ja angeblich vom Chaos Computer Club entschlüsselt worden. Jetzt bekam ich von einer Computer Zeitschrift ein Möglichkeit wie man angeblich den Bundestrojaner entfernen könnte. Und genau das macht mich stutzig warum hätte ich es nötig diesen zu entfernen?? Und fange ich mir den nicht dan grad ein?? Indem ich versuche Ihn zu entfernen.??? Wie dumm werden wir eigentlich verkauft. Wer sagt mir eigentlich ob der CCC nicht auch mit dem Bundestrojaner unter einer Decke steckt. Ich will dem CCC jetzt nichts unterstellen aber sind wir doch erhlich 100% sicherheit gibt es im Netzt nicht. Wen man natürlich verbindungen zur Alckaida oder undsw hatt braucht man sich nicht zu wundern das man Ihn auf dem Rechner haben könnte. Hey man das wird dan voralem in der Presse stehen.

    • "Die Digitask GmbH ist bundesweit führender Anbieter von speziellen Sicherheits- und Kommunikationslösungen für Behörden", erklärt das Unternehmen in einer Selbstdarstellung.
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      Und brauchen natürlich auch keine Daten Ihrer Bilanzen auf

      https://www.ebundesanzeiger.de

      legen, eine Frechheit. Korruptes Spiel.

    • pecunia non olet!!!

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