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Download-Plattformen für Mitarbeiter App-Store für das Firmenhandy

Die Cloud erleichtert Mittelständlern den Aufbau interner Plattformen für das Herunterladen von Apps. Der große Vorteil dieser firmeneigenen App-Stores: Unternehmen haben die Kontrolle darüber, was installiert wird.
Neben internen, selbst entwickelten Apps, werden auch solche von externen Anbietern über den Enterprise App Store bereitgestellt. Quelle: dpa
App Store

Neben internen, selbst entwickelten Apps, werden auch solche von externen Anbietern über den Enterprise App Store bereitgestellt.

(Foto: dpa)

Köln Neue Software für berufliche Mobilgeräte? Im App Store von Apple oder bei Google Play müssen die Mitarbeiter vieler IT-Konzerne gar nicht erst suchen. Angestellte des US-amerikanischen Chipherstellers Qualcomm bedienen sich im betriebseigenen „Employee App Store“. Wer bei IBM arbeitet, steuert „Whirlwind“ an, bei Apple heißt der unternehmensinterne App Store „Switchboard“. Der deutsche Softwarehersteller SAP hat ebenfalls ein solches System im Angebot.

Die Technologieriesen machen es vor, doch auch in anderen Branchen kommt der Trend langsam an. „Die Frage, wie Apps systematisch und sinnvoll ins Unternehmen integriert werden können, wird für Unternehmen mit umfassender Digitalstrategie immer wichtiger“, sagt Gabriel Seiberth, Geschäftsführer im Bereich Mobility bei der Beratung Accenture Digital. Bisher seien sogenannte Enterprise App Stores zwar noch wenig verbreitet. „Es setzen sich aber viele Firmen gerade intensiv damit auseinander.“

Das sind die dümmsten Passwörter der Deutschen
Zu einfach!
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Die Deutschen sind nicht sehr kreativ, wenn es um die Wahl ihrer Passwörter geht. Auch im zurückliegenden Jahr verließen sich viele auf simple Zahlenreihen. Damit gehen sie allerdings erhebliche Risiken ein...

(Foto: Photo by Victoria Heath on Unsplash)
Was ist kein sicheres Passwort?
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Obwohl Daten- und Identitätsdiebstähle ständig Schlagzeilen machen, benutzen viele Internetnutzer weiterhin unsichere Passwörter. Das beliebteste Passwort der ist hierzulande laut dem Potsdamer Hasso-Plattner Institut „123456“. Die HPI-Forscher veröffentlichen jedes Jahr die meistgenutzten Passwörter der Deutschen – Datengrundlage sind rund 500.000 Zugangsdaten aus dem Datenbestand des HPI Identity Leak Checkers, die auf E-Mail-Adressen mit .de-Domäne registriert sind und zuletzt 2018 geleakt wurden.

(Foto: Photo by NeONBRAND on Unsplash)
Offene Türen
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„Derart schwache Passwörter gleichen Haustüren, an denen von außen ein Schlüssel steckt. Sie sind geradezu eine Einladung zum Identitätsdiebstahl“, sagt HPI-Direktor Christoph Meinel, der daher bei der Nutzung von Passwörtern weiterhin digitalen Aufklärungsbedarf sieht. „Es gibt keinen 100-prozentigen Schutz vor Identitätsdiebstahl, aber es muss Kriminellen so schwer wie möglich gemacht werden, an das eigene Passwort zu gelangen.“

(Foto: Photo by imgix on Unsplash)
Jahreswechsel
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Simple Zahlenfolgen

Unter den Passwörtern, die 2018 besonders häufig benutzt wurden, sind simple Zahlenreihen besonders häufig vertreten. Diese lassen sich besonders leicht knacken. Auf dem ersten Platz landet „123456“. Auch wenn die Länge variiert wird, hilft das nicht: Auf dem zweiten und dritten Platz finden sich „12345“ und „12345678“. „123456789“ landet auf Rang fünf. Dazwischen befindet sich ein nicht ganz so anständiger Ausrutscher...

(Foto: dpa)
Nicht anständig
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Platz 4

... für das Passwort „ficken“.

(Foto: Photo by freestocks.org on Unsplash)
Nicht gerade kreativ
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Buchstaben und Zahlen kombinieren

Für die Anforderungen an ein sicheres Passwort wird oft genannt, Buchstaben und Zahlen zu kombinieren. Die Passwörter hallo123“ und „hallo“ tun es aber nicht, sie landen auf Rang 6 und 7.

(Foto: Reuters)
Computerkriminalität
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Einfache Zahlenfolgen – lieber nicht

Und noch eine beliebte Zahlenfolge, die Sie besser nicht verwenden sollten: „123“ liegt auf Platz 8.

(Foto: dpa)

Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostizierte bereits vor zwei Jahren, dass bis 2017 etwa ein Viertel aller Unternehmen einen internen App Store haben wird. Firmen wie Apperian oder Good Technology haben den Bedarf erkannt und bieten entsprechende Dienste als „Platform-as-a-Service“ aus der Cloud an. „Für kleine und mittlere Unternehmen sind solche Lösungen von externen Anbietern der einzig sinnvolle Weg zu einem effizienten Enterprise App Store“, sagt Seiberth.

Die Verlagerung von Unternehmensprozessen in die Cloud und die Verbreitung von Mobilgeräten führt dazu, dass Apps im Firmenumfeld an Bedeutung gewinnen. Laut einer Accenture-Studie glauben 83 Prozent der Entscheidungsträger, dass Mobilapplikationen künftig die dominierende Nutzeroberfläche sein werden. Beinahe genauso viele halten firmeninterne Apps für einen wesentlichen Bestandteil ihrer Organisation.

Der große Vorteil des Enterprise App Stores: Unternehmen haben weiter die Kontrolle darüber, was installiert wird. „Vor allem bei dem weniger regulierten Betriebssystem Android kann das Herunterladen von Apps ein Sicherheitsrisiko darstellen“, sagt Seiberth. Außerdem behalte das Unternehmen die Übersicht: „Zusammen mit einem Mobile-Device-Management hat das Unternehmen im Blick, von welchem Mitarbeiter welche Geräte und Apps verwendet werden.“

Wichtig ist das insbesondere für Unternehmen, deren Mitarbeiter nicht alle dieselben Applikationen nutzen, sondern auswählen können. Neben internen, selbst entwickelten Apps, werden auch solche von externen Anbietern über den Enterprise App Store bereitgestellt. So liegen alle relevanten Programme aufeinander abgestimmt an einem zentralen Ort.

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