Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Drahtlose Internetzugänge nicht mehr kostenlos Testphase beendet - nun sollen die Kassen klingeln

Seite 2 von 2:

In der Startphase konnten viele Hotspots kostenlos angezapft werden. Häufig standen einfach keine verlässlichen Abrechnungsverfahren zur Verfügung. In der zweiten Phase des WLAN- Booms werden die Computer-Anwender nun fast überall zur Kasse gebeten, wenn sie drahtlos ins Internet wollen. So erhalten die Gäste einer Lufthansa-Lounge beispielsweise für knapp zehn Euro zwei Stunden Internet-Zugang, ein 24-Stunden-Ticket kostet knapp 25 ?, eine halbe Stunde gibt es für knapp vier Euro. Für diesen Preis erhält man bei der Bahn schon acht Stunden lang "rail&mail".

Die Allgegenwärtigkeit der WLAN-Zugänge lässt die Hotspot- Technologie immer stärker zu einer Alternative zur dritten Mobilfunk- Generation (UMTS) werden, zumal funktionierende UMTS-Netze zunächst auch nur in Städten angeboten werden. "UMTS wird sich trotz der teilweise aufgebauten Netze auch im laufenden Jahr nicht am Markt durchsetzen", lautet das Ergebnis der aktuellen Studie TELCO Trend von Mummert Consulting.

Thorsten Wichmann, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Berlecon Research in Berlin nennt den drahtlosen Internetzugang eine "Datentankstelle, etwa für die Synchronisierung von E-Mails, von Auftragsdaten oder von Serviceaufträgen". Dabei sieht er durchaus ein Szenario, in dem UMTS eine wichtige Rolle spielen wird. "Wenn diese Synchronisation tatsächlich elementarer Bestandteil der Unternehmensprozesse ist, muss sie überall möglich sein, nicht nur in der Nähe bestimmter Hotspots", schreibt er in der "Computerwoche".

Welche Technologie beim reisenden Anwender mehr Anklang findet, wird nach Wichmanns Einschätzung einerseits von den Preisen und anderseits von der Einrichtung eines funktionierenden WLAN-Roamings abhängen. Dabei würden die Gebühren für verschiedene Hotspot- Verbindungen über eine Rechnung kassiert werden. "Ist die Einwahl in WLANs dauerhaft deutlich günstiger als in UMTS und gelingt den WLAN- Betreibern die Installation eines flächendeckenden Roaming-Systems, dürfte sich für dieses Anwendungsszenario WLAN durchsetzen."

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen