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Elektronikkonzern Trotz Druck des Investors: Sony will Halbleitersparte behalten

Der aktivistische Anteilseigner Third Point will den Geschäftsbereich abtrennen und einzeln an die Börse bringen. Doch der Konzern widersetzt sich den Forderungen.
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Sony will Halbleitersparte trotz Druck von Investor behalten Quelle: dpa
Sony-Zentrale in Tokio

Der japanische Elektronikkonzern Sony will seine Halbleitersparte behalten.

(Foto: dpa)

New York Der japanische Elektronikkonzern Sony stellt sich gegen eine Investoren-Forderung nach einer Abspaltung des Halbleitergeschäfts. Der Vorstand habe einstimmig beschlossen, dass der Erhalt der Sparte die beste Strategie sei, um den Unternehmenswert langfristig zu steigern, hieß es am Dienstag in einem Brief des Vorstandsvorsitzenden Kenichiro Yoshida an die Aktionäre. Mittel- bis langfristig sollen die aus der Sparte generierten Mittel auch die darin nötigen Investitionen tragen.

Der aktivistische Finanzinvestor Third Point hatte zuletzt nach einem Milliarden-Investment in den japanischen Konzern eine Abspaltung der „Imaging & Sensing Solutions“ genannten Sparte gefordert. Seiner Einschätzung nach sei die Sparte sowie der ganze Konzern unterbewertet. Er forderte daher, die Sparte abzuspalten und unter dem Namen „Sony Technologies“ an die Börse in Japan zu bringen.

Sony selbst sollte als „führendes globales Unterhaltungsunternehmen“ neu ausgerichtet werden. Daneben empfahl der Investor den Verkauf der Anteile an Sony Financial, M3 Inc, Olympus und Spotify.

Die von US-Investor Dan Loeb gegründete Gesellschaft Third Point beteiligt sich an Unternehmen, um dann häufig einen Umbau der Konzerne und die Abspaltung nicht Gewinn bringender Geschäftsbereiche zu verlangen. Ziel solcher Forderungen war zuletzt etwa der Nahrungsmittelkonzern Nestlé, in den sich Third Point 2017 eingekauft hatte.

Mehr: Die Rekordgewinne von Sony locken Investoren an. Darunter sind auch aggressive Geldgeber, die das Unternehmen attackieren.

  • dpa
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