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Energieverbrauch der Chips rückt in Fokus Neue Chips beleben den Markt

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So hofft das Silicon-Valley-Unternehmen Transmeta jetzt auf seine zweite Chance, nachdem der erste Chip „Crusoe“ des vor einigen Jahren gegründeten Startups keinen nennenswerten Marktanteil bei tragbaren Computern erobern konnte. Der vor einigen Tagen eingeführte „Efficeon“-Chip soll bei gleichem Energieverbrauch 50 % schneller sein als der „Crusoe“ und auch Intels „Pentium M“ übertreffen. Mit letzterem hat der Branchenprimus im Rahmen des Centrino-Programms für den mobilen Computereinsatz bereits einen neuen Claim abgesteckt.

Vias Tochterunternehmen Centaur aus Taiwan dagegen versucht künftig mit dem besonders kleinen und flachen „C5P“-Chip, Marktanteile zu gewinnen, wo die Größe eine besondere Rolle spielt. Der kleine Mikroprozessor könnte integrierte Sicherheitsfunktionen bei künftigen Rechnern unterstützen.

Bei den Arbeitsplatzrechnern hat Intels Erzrivale AMD aus dem kalifornischen Sunnyvale im September mit dem „Athlon 64“ ein Zeichen gesetzt. Es ist der erste PC-Prozessor, der 32- und 64-Bit-Programme verarbeiten kann. Für den Erfolg wird entscheidend sein, ob die Softwarehersteller rasch genug schnelle 64-Bit-Programme auf den Markt bringen werden. Dies könnte im Grafikbereich der Fall sein.

Auf dem Markt der zentralen Netzrechner (Server) fordert Sun Microsystems mit neuen Prozessoren seiner „Sparc“-Architektur Intels geplante „Itanium-2-Serie“ heraus. So soll der von Sun für die erste Hälfte 2004 geplante „UltraSparc-IV-Chip“ Intel Marktanteile abjagen. Partner Fujitsu will den „Sparc-64-VI“ in der zweiten Hälfte kommenden Jahres auf den Markt bringen. Beide Chips sind sehr leistungsfähig und arbeiten mit einem doppelten Prozessor-Kern – also zwei Motoren – in einem Gehäuse.

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