Essenslieferdienst Cyberangriff legt Lieferando zeitweise lahm
Nach einem Cyberangriff kam es bei Lieferando am Mittwoch zu Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung.
Düsseldorf, Berlin Der Zorn war Jitse Groen noch anzumerken. „Ich hoffe, ihr schlaft gut in der Nacht“, schrieb der Chef von Takeaway.com, dem Mutterkonzern von Lieferando, Mittwochabend sarkastisch auf Twitter.
Der Adressat seiner Nachricht waren Cyberkriminelle, die ihn erpressen wollten. Sie hatten versucht, eine Website des Unternehmens mit Überlastungsangriffen lahmzulegen – „mitten in einer Krise der öffentlichen Gesundheit“, wie Groen tippte.
Die Botschaft der Erpresser schickte Groen als Foto gleich mit. „Wir wollen zwei Bitcoins, danach stoppen wir den Angriff“, hieß es in der anonymen E-Mail. Der Angriff zielte demnach auf das Portal Pizza.de. „We can attack other sites takeaway company“, drohten die Täter in schlechtem Englisch. Offenbar hofften sie, bei Groen kurzfristig ein paar tausend Euro erpressen zu können: Zum aktuellen Umtauschkurs sind die geforderten Bitcoins rund 10.000 Euro wert.
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