Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Europäisches Forschungsprojekt Drahtlose Technik fürs Wohnzimmer

Wissenschaftler starten am Dienstag in Dresden ein europäisches Forschungsprojekt, mit dessen Hilfe der Kabelsalat im Wohnzimmer schon bald der Vergangenheit angehören soll.

HB DRESDEN. Die Forscher beschäftigen sich mit der Entwicklung einer neuen drahtlosen Übertragungs-Technologie, wie die Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer der TU Dresden (GWT) mitteilte. Ziel sei es, extrem hohe Datenraten künftig auf kurzen Distanzen nicht mehr nur mittels Kabel, sondern auch per Funk zu übertragen. Damit könnten künftig auch Fernsehgeräte, DVD- und Videorecorder drahtlos vernetzt werden, hieß es. Die Europäische Union fördert das 50 Mill. € teure Projekt den Angaben zufolge mit 30 Mill. €. Es soll 2009 abgeschlossen sein.

Die neue so genannte Ultrabreitband-Funktechnologie soll nach den Angaben Datenraten bis zu mehreren hundert Mill. Bit pro Sekunde ermöglichen. Zum Vergleich: Beim Bluetooth-System werden maximal eine Million Bit pro Sekunde übertragen; bei WLAN liegt der Wert bei rund fünfzig Mill. Bit. Wie es weiter hieß, sollen mit dem gemeinsamen Forschungsverbund die vorhandenen Entwicklungs-Kapazitäten der Beteiligten auf diesem Gebiet gebündelt werden. An dem Vorhaben sind 30 Partner aus zwölf Ländern beteiligt, darunter Motorola in Frankreich, Philips sowie mehrere Universitäten und europäische Forschungseinrichtungen.

Startseite
Serviceangebote