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Exklusiv-Veranstaltung CES Unveiled: Das sind die spannendsten Innovationen

Bei der CES Unveiled werden vielversprechende Innovationen präsentiert und ausgezeichnet. Das sind die spannendsten Produkte in diesem Jahr.
06.01.2020 - 11:00 Uhr Kommentieren
CES Unveiled: Das sind die spannendsten Innovationen Quelle: AFP
Lovot

Der Kuschelroboter soll mit Hilfe von KI menschliche Stimmungen erkennen können.

(Foto: AFP)

Las Vegas Über tausend Journalisten, (Video-)blogger, Influencer, Reporter und Kamerateams aus aller Welt warten in der schier endlosen Warteschlange geduldig darauf, dass sich die Türen zum Shoreline-Ballroom im Konferenzzentrum des Mandalay Bay Hotels in Las Vegas öffnen. Am Sonntagabend, zwei Tage vor dem offiziellen Beginn der CES, der Messe für Verbrauchertechnologie, haben sie die Chance, einen ersten Blick auf die innovativsten, vielleicht auch skurrilsten Neuerungen des Jahres 2020 und der kommenden Jahre zu werfen.

Die „CES Unveiled“ ist eine exklusive Veranstaltung für Mitglieder des Branchenverbandes Consumer Technology Association (CTA), Veranstalter der Messe CES, und die Medien. Ursprünglich nur in Las Vegas veranstaltet, gibt es inzwischen Unveiled-Events an mehreren Technologiestandorten weltweit.

Dabei geht es für die CTA nicht nur darum, Standgebühren von den Ausstellern einzunehmen. Es geht auch darum, Aussteller und Medien weiter bei der Stange zu halten.

Die CES ist längst zu einer unübersichtlichen Megaveranstaltung mit weit über 100.000 Teilnehmern und Tausenden Ausstellern mutiert. Mit der Unveiled-Veranstaltung versucht die CES, einen Fokus auf einige der Aussteller zu legen, die sich keine Messestände für mehrere Millionen Dollar leisten können, aber trotzdem etwas zu zeigen haben.

Gut 200 handverlesene Unternehmen sind dabei. Sie drängen sich in langen Reihen mit nicht mehr als einem Tisch vor einem schwarzen Vorhang, vielleicht einem Monitor, ihrem Produkt oder wenigstens einem Prototypen und einem Namensschild. Es wirkt ein bisschen so, als ob Collegestudenten ihren Familien und Freunden ihre Semesterarbeit und ein selbstgemaltes Poster zeigen. Es gibt Bier, Wein und Häppchen. Aber am Ende geht um viel Geld.

Unscheinbar kommt auch „Vivascope“ von Bosch daher, ein medizinisches Gerät in Schuhkartongröße. Doch Guruprasad S., wie er genannt werden will, von der Bosch-Niederlassung im indischen Bengaluru, ist überzeugt, dass er damit nicht nur Leben retten, sondern auch die Laborarbeit in Entwicklungsländern revolutionieren kann.

Medizinische Gewebeproben sollen mit dem Gerät ohne weitere Laboreinrichtungen ausgewertet werden können. Dank eingebauter Künstlicher Intelligenz (KI) lernt Vivascope aus den eingescannten Bildern der Gewebeproben. Dafür gab es dieses Jahr den begehrten „Innovation Award“ der CES.

Ganz so weit haben es die Gründer von Vinylrecorder.com nicht gebracht, aber dafür bekamen sie am Sonntag viel Lob zu hören. Ihre Apparatur schneidet aus digitalen Musikdateien Vinyl-Langspielplatten per App und Schneidehardware. Das Ganze kostet 4000 Dollar, wo früher hunderttausende Dollar Investitionen nötig waren. Der Clou: Während der Schneider auf der einen Seite die Rillen fräst, spielt ein Tonarm auf der anderen Seite der Platte das Ergebnis direkt ab.

Die weiteren Innovationspreisträger: Groovex aus Japan hat „Lovot“ entwickelt, einen 50 Zentimeter großen Kuschelroboter mit Kugelaugen, der Senioren zur Seite stehen soll. Dank KI soll er ihre Stimmung erkennen können. Zudem spricht er mit Patienten, kann Hilfe anfordern oder sich einfach nur unterhalten und kümmern. Mögliche Abnehmer sind Krankenhäuser oder Altenheime.

„Oxicool“ soll helfen, die Klimakrise zu meistern und Energie zu sparen. Es nutzt ausschließlich Wasser als Kühlmittel für seine Klimaanlage, die Häuser mit bis zu einer Fläche von 3000 Quadratmetern kühlen kann – laut Hersteller mit einem deutlich reduzierten Energieverbrauch. Im Grunde wird dabei Wasser in einem abgeschlossenen System und speziellen Molekülen in einem Vakuum gekocht. Dabei wird der Flüssigkeit in der Umgebung Hitze entzogen. Das alles funktioniert ohne einen stromfressenden Kompressor.

Neuheiten, die auf der CES Unveiled präsentiert wurden:

Dieses Gerät mischt und wärmt eine personalisierte Gesichtscreme auf. Quelle: Reuters
Duolab

Dieses Gerät mischt und wärmt eine personalisierte Gesichtscreme auf.

(Foto: Reuters)
Diese biegsamen Batterien lassen sich in Armbänder einbauen und sollen die Akkulaufzeit von Smartwatches verlängern. Quelle: Reuters
Libest

Diese biegsamen Batterien lassen sich in Armbänder einbauen und sollen die Akkulaufzeit von Smartwatches verlängern.

(Foto: Reuters)
Das Kissen bläst sich selbst auf, um den Kopfwinkel des Schlafenden zu verändern, wenn es ein Schnarchen registriert. Quelle: Reuters
Anti-Schnarch-Kissen

Das Kissen bläst sich selbst auf, um den Kopfwinkel des Schlafenden zu verändern, wenn es ein Schnarchen registriert.

(Foto: Reuters)
Diese smarte Windel hat einen Aktivitätssensor und überwacht den Schlafrhythmus des Babys. Quelle: Reuters
Pampers

Diese smarte Windel hat einen Aktivitätssensor und überwacht den Schlafrhythmus des Babys.

(Foto: Reuters)
Benjilock-Gründer Robbie Cabral zeigt ein Schlösser, die sich mit Fingerabdruck öffnen lassen. Quelle: AP
Benjilock

Benjilock-Gründer Robbie Cabral zeigt ein Schlösser, die sich mit Fingerabdruck öffnen lassen.

(Foto: AP)
Dieses tragbare Gerät für Senioren erkennt Veränderungen in der Aktivität des Nutzers und kann Pflegepersonal und Familie über eine App alarmieren. Quelle: dpa
CarePredict

Dieses tragbare Gerät für Senioren erkennt Veränderungen in der Aktivität des Nutzers und kann Pflegepersonal und Familie über eine App alarmieren.

(Foto: dpa)
Francesca Vengel zeigt, wie diese YouCam-Make-up-App funktioniert. Quelle: AP
Make up

Francesca Vengel zeigt, wie diese YouCam-Make-up-App funktioniert.

(Foto: AP)
Dieser Fahrradhelm „TYR-3
Safe-Tec

Dieser Fahrradhelm „TYR-3" der Firma Safe Tec ist mit blinkenden Leuchten und Bluetooth-Verbindung ausgestattet.

(Foto: dpa)

Mehr: Die Tech-Industrie hat ihren Glanz verloren. Auf der CES in Las Vegas müssen die Konzerne erklären, wie sie das Leben ihrer Nutzer verbessern wollen.

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