Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fabrik in Luxemburg wird geschlossen TDK stellt Produktion von CDs und DVDs ein

Wegen sinkender Preise und hoher Materialkosten verabschiedet TDK sich von der Produktion von CDs und DVDs zum Aufnehmen.

bas TOKIO. Das für seine Aufnahmemedien bekannte Unternehmen wird künftig nur noch von anderen Firmen hergestellte optische Speichermedien unter eigenen Namen verkaufen. Deshalb schließt die TDK Corporation Ende Mai ihre Fabrik in Luxemburg und streicht rund 400 der gut 430 Stellen. Schon jetzt würden rund 80 Prozent der DVDs von anderen Firmen auf so genannter OMD-Basis produziert, sagte ein Sprecher. Kassetten dagegen stellt TDK weiterhin selbst in Japan und Thailand her.

Wegen der erwarteten Restrukturierungskosten von rund 57 Mill. Euro (acht Mrd. Yen) erwartet TDK für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr bei knapp 5,5 Mrd. Euro Umsatz nur noch 307 Mill. Euro Nettogewinn statt bisher 364 Mill. Euro. An der Forschung und Entwicklung der nächsten Generation optischer Speichermedien auf Basis des blauen Lasers will TDK jedoch weiterarbeiten.

Als Marke ist TDK vor allem für Speichermedien bekannt, doch das verlustreiche Geschäft macht weniger als ein Fünftel des Umsatzes aus. Das meiste Geld verdient das vor gut 70 Jahren gegründete Unternehmen mit elektronischen Bauteilen wie Leseköpfen für Festplatten.

Startseite
Serviceangebote