Facebook Neue Foto-App mit Gesichtserkennung vorgestellt

Zuwachs in Facebooks App-Familie: Mit dem Fotodienst „Moments“ führt das soziale Netzwerk einen weiteren Dienst für seine Mitglieder ein. Datenschützer üben Kritik an der Gesichtserkennungs-Funktion.
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Neben der Haupt-App sowie dem Fotodienst „Instagram“ und dem Facebook-Messenger bietet das Netzwerk nun auch die Foto-App „Moments“ an. Quelle: AFP
Facebooks App-Familie wächst

Neben der Haupt-App sowie dem Fotodienst „Instagram“ und dem Facebook-Messenger bietet das Netzwerk nun auch die Foto-App „Moments“ an.

(Foto: AFP)

Menlo ParkFacebook baut sein App-Arsenal mit einer Anwendung zum Teilen von Fotos mit Freunden aus. Die neue App „Moments“ gruppiert mit dem Smartphone aufgenommene Bilder nach Orten und fotografierten Personen, die sie per Gesichtserkennung unterscheiden kann. Danach kann man die Fotos zum Beispiel von einer Hochzeit oder einem Ausflug mit ausgewählten Freunden teilen.

„Moments“ wurde zunächst nur in den USA eingeführt, weitere Länder sollen folgen, wie Facebook am späten Montag erläuterte. In Europa hatte das Online-Netzwerk seine Gesichtserkennungs-Software nach Kritik von Datenschützern abgestellt.

Facebook bietet seinen Mitgliedern neben der Haupt-App eine immer größere Palette spezialisierter Anwendungen für mobile Geräte an. Dazu gehören neben der Foto-App „Instagram“ etwa auch der „Messenger“ für Kurzmitteilungen oder die Zeitraffer-Anwendung „Hyperlapse“.

Vor zwei Wochen hatte der Facebook-Konkurrent Google einen Foto-Dienst vorgestellt, der auch als App auf dem Smartphone (Android und iOS) verfügbar ist.

So können Sie Ihre Daten am besten schützen
Facebook führt nun auch per digitalem Assistent durch die Privatsphäreeinstellungen. Was man mit wem teilt, sollte man trotz des freundlichen Dinos mit Bedacht wählen. Foto: Andrea Warnecke
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Facebooks neue Datenschutzeinstellungen erlauben mehr Kontrolle darüber, was mit den eigenen Inhalten passiert. Nutzer des Netzwerks sollten sie allerdings nicht in den Grundeinstellungen belassen. Mittlerweile bietet Facebook auch einen digitalen Assistenten an, der die wichtigsten Einstellungen erklärt. Hier einige Tipps.

Facebook
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Publikum festlegen

Datenschutz beginnt schon bei der Frage, wer welche Inhalte zu sehen bekommt. Teilt man im sozialen Netzwerk nämlich einen Beitrag, ohne die Datenschutzeinstellungen anzupassen, so ist er in der Regel für jeden sichtbar.

Wer das nicht möchte, kann mit einem Klick auf das kleine Schloss-Symbol in der Menüleiste den Menüpunkt „Wer kann meine Inhalte sehen“ aufrufen. Hier lässt sich einstellen, ob alle, Freunde oder nur in bestimmten Listen geführte Freunde die Mitteilung sehen soll. 

Facebook
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Listen

Mit wenigen Klicks lassen sich Freunde in bestimmte Listen sortieren. So lässt sich beim Veröffentlichen eines Beitrags festlegen, ob ihn nur die engen Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen sehen sollen. Kontakte lassen sich auch mehreren Listen zuordnen.

Cybermobbing
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Markierungen in Fotos

Wer nicht auf Fotos erkennbar markiert werden möchte, kann dies bei „Chronik und Markierungseinstellungen“ festlegen. Ganz verhindern kann man es nicht, es lässt sich aber einstellen, dass man über Markierungen informiert wird und sie genehmigen muss – bevor sie für andere sichtbar werden.

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Personalisierte Werbung

Facebook finanziert sich über Werbung. Je genauer sie an die Vorlieben eines Nutzers angepasst ist, desto wertvoller. Klickt man etwa bei einer Marke oder einem Produkt auf „Gefällt mir“, kann es vorkommen, dass die Freunde Empfehlungen für dieses Produkt sehen – verziert mit dem Profilfoto des Empfehlenden.

Wer das nicht möchte, sollte in den Einstellungen unter „Werbeanzeigen/Werbeanzeigen und Freunde“ einstellen, dass niemand so etwas zu Gesicht bekommen soll.

huGO-BildID: 40261686 In this Wednesday, June 11, 2014 photo, a man walks past a sign in an office on the Facebook campus in Menlo Park, Calif. One m
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Apps

Facebook bietet über sein App-Center zahlreiche Programme und Spiele von Drittanbietern an. Diese erhalten weitreichenden Zugriff auf persönliche Daten und das eigene Profil. Daher sollten in den Einstellungen unter „Apps“ die aktuellen Einstellungen geprüft werden. Nicht mehr verwendete Apps sollten gelöscht werden, damit sie nicht weiter Daten sammeln.

  • dpa
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