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Facebook, Twitter und Co. Plug-Ins können vor Tracking schützen

Was viele Nutzer nicht wissen: Auch wer kein Facebook- oder Google-Konto hat, kann über Social Plug-ins beobachtet werden. Browsererweiterungen schützen vor der Verfolgung des Surfverhaltens durch Internetdienste.
10.04.2015 - 11:09 Uhr Kommentieren
  • dpa
Web-Dienste schnüffeln User aus. Sie können sich dagegen wehren. Fotomontage: Kai Remmers Quelle: dpa
Schnüffler aussperren

Web-Dienste schnüffeln User aus. Sie können sich dagegen wehren. Fotomontage: Kai Remmers

(Foto: dpa)

Berlin Sogenannt Social Plug-ins kommen auf vielen Drittwebseiten im Netz zum Einsatz, etwa um interessante Artikel oder Produkte über soziale Netzwerke an Freunde zu empfehlen. Sie registrieren aber auch Besucher, die gar nicht bei Facebook eingeloggt sind. Über kleine Dateien, die auf dem Rechner abgelegt werden, sogenannte Cookies, können einzelne Computer dann auch auf anderen Webseiten, auf denen Social Plug-ins zum Einsatz kommen, identifiziert werden.

Mit der richtigen Erweiterung für den Browser kann man sich gegen diese Datensammlung schützen. Der Journalist und Netzaktivist Markus Beckedahl, Chefredakteur der Webseite netzpolitik.org, empfiehlt das Programm «Ghostery». Das Programm gibt es für alle gängigen Browser sowie für iOS und Android. Nutzer müssen es allerdings auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen, sagt Beckedahl. «In der Grundeinstellung macht es Tracking nur sichtbar.»

Programme, die übermäßiges Tracking verhindern, gibt es für alle gängigen Browser und auch für die Mobilplattformen Android und iOS. «Da gibt es mittlerweile einen kleinen Markt», sagt Beckedahl. Manche Dienste bieten gegen eine monatliche Gebühr weitgehend anonymisierten Netzzugang.

Die meisten Angebote sind allerdings kostenlos. Die Macher hinter «Ghostery» verdienen ihr Geld etwa mit der Analyse von Trackingdaten und deren Verkauf an interessierte Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Nutzer müssen diese Daten allerdings nicht zur Verfügung stellen.

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